Den Kontakt mit der Natur halten

Garten Aus der grünen Oase ein Reich der Sinne machen.

Einen Garten ohne Kräuter kann sich die Staudengärtnerin Doris Pöppel nicht vorstellen. Selbst wenn sie die Pflanzen nicht allesamt in der Küche verwendet: Allein schon wegen des Duftes von Pfefferminze, Fenchel, Thymian, Waldmeister und Rosmarin mag sie auf diese Pflanzen im Beet nicht verzichten. Tatsächlich kann man den eigenen Garten leicht in ein Paradies für die Sinne verwandeln. Der Landschaftsarchitekt Manuel Sauer aus Bonn empfiehlt, die Bereiche nicht zu kleinteilig zu gestalten. „Je mehr Blütenfolgen oder unterschiedliche Gewächse ein Beet hat, umso unruhiger und auch pflegeintensiver wird es. Großflächige Bepflanzungen hingegen wirken sehr harmonisch, lassen viel stärkere Bilder und eindrucksvollere Effekte entstehen.“

Bestens für einen Sinnesgarten

Ziergräser, die im Wind rauschen, sind laut Sauer für einen Sinnesgarten bestens geeignet. Auch sollte es möglichst wenige Barrieren zwischen Mensch und Natur geben. Ein Sitzplatz inmitten von Lavendel oder umrankt von duftenden Rosen kann zum Verweilen einladen. Und auf einem Barfußweg lassen sich Moose sowie Naturmaterialien wie Rindenmulch, Kiesel, Erde und Sand erfühlen. dpa

© Schwäbische Post 07.09.2018 16:24
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