So werden Radwege attraktiver

Zum Thema Fahrradfreundlichkeit

Nach über 1000 Radkilometern entlang von Elbe und Moldau sind wir aus unserem Urlaub zurückgekehrt. (...) Aus Tschechien haben wir zwei Ideen mit gebracht, welche auch hier das Radfahren attraktiver machen würden.

1. Durch den Schienenersatzverkehr zwischen Aalen und Gmünd konnten wir auf der Heimreise nicht direkt von Nürnberg nach Hause fahren und mussten den Umweg über Stuttgart in Kauf nehmen. In Tschechien gehören zum Schienenersatzverkehr nicht nur Reisebusse für die Personen, sondern auch Lieferwagen für das Gepäck. Schienenersatzverkehr ist dort so geregelt, dass auch die Fahrräder transportiert werden können. Wenn das hier auch so organisiert wäre, hätte uns das weit über eine Stunde Zeit gespart.

2. Die Radwegebeschilderung ist klarer und nachvollziehbarer. Die Radwege sind durchnummeriert. An wichtigen großen Kreuzungen weisen Schilder mit Ortsnamen und Nummern die Richtung. Zwischendurch weiß man auf den kleinen Schildern durch die Nummern, wo es lang geht. Bei uns zeigen die kleinen Fahrradschilder zwar in eine Richtung, aber man weiß nicht, ob es für einen der richtige Weg ist. Wir möchten diese Anregungen in die öffentliche Diskussion und den Verantwortlichen in Stadtverwaltung und im Verkehrsministerium für ihre weiteren Planungen ans Herz legen. (...) Bei der anstehenden Gartenschau, sollte nicht nur der Remstalradweg gut ausgeschildert werden, sondern die Ortsfremden sollten auch klar zu ihren Zielorten rechts und links der Rems geleitet werden.

© Schwäbische Post 11.09.2018 19:58
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