Umzug kompakt – alles rund um den Wohnortwechsel ins Schwäbische

Unsere Region wächst. Gerade die Zentren Aalen, Ellwangen und Schwäbisch Gmünd ziehen mit attraktiven Arbeitsplätzen und Hochschulen Arbeitnehmer und Studenten an. Viele verlegen sogar ihren Wohnort dauerhaft in die Ostalb. Damit beim Umzug alles klappt, fassen wir die wichtigsten Punkte für Sie zusammen.
  • Bildquelle: https://pixabay.com/de/ellwangen-basilika-jagst-3163007/
  • Bildquelle: https://pixabay.com/de/checkliste-%C3%BCberpr%C3%BCfen-liste-marker-2077020/
  • Bildquelle: https://pixabay.com/de/umzug-schl%C3%BCssel-neue-wohnung-einzug-2481718/

Kisten packen, umziehen, auspacken, fertig? Ganz so einfach ist ein Umzug leider nicht. Die alte Wohnung muss gekündigt werden, Schönheitsreparaturen stehen an und auch einige Behörden und Ämter wollen informiert werden. Je mehr Gedanken sich Umzugswillige im Vorfeld machen, desto stressfreier gestaltet sich der Umzug.

Umzugskosten

Wie viel Geld können und wollen Sie für den Umzug ausgeben? Was kostet am meisten und wo können Sie sparen? Hier bekommen Sie die Antworten.

Umzugsunternehmen
Entscheiden Sie sich für einen Umzug mit einem Umzugsunternehmen, wird dies sicher einer der teuersten Posten Ihres Umzugs sein. Doch Sie sparen sich jede Menge Arbeit: Wenn Sie es wünschen, bauen die Mitarbeiter Ihre Möbel ab und in der neuen Wohnung wieder auf. Sie packen die Umzugskartons professionell und transportieren das Umzugsgut sicher zur neuen Wohnung. Das Umzugsunternehmen kümmert sich sogar um die Beantragung der Halteverbotszone, so dass der LKW am Umzugstag direkt vor der Tür parken kann. Auch um Umzugsmaterial und Umzugskartons brauchen Sie sich nicht zu kümmern. Selbst wenn etwas kaputt geht, sind die Firmen meist gut versichert und ersetzen eigenverursachte Schäden.

Dieser Service hat allerdings seinen Preis. Mitarbeiter müssen bezahlt werden, ebenso wie die Anfahrt, der Transportweg und Sprit für das Fahrzeug. Auch die Kosten für Umzugsmaterial und die Halteverbotszone werden in Rechnung gestellt. Das Umzugsvolumen ist ebenfalls ausschlaggebend für die Preiskalkulation der Umzugsfirmen. Es empfiehlt sich, Preise und Umzugsunternehmen zu vergleichen und sich mehrere Angebote unterbreiten zu lassen.

Umzugshelfer
Gerade jüngere Menschen, denen wenig Geld für den Umzug zur Verfügung steht, lassen sich oft von Freunden, Bekannten und der Familie beim Umzug helfen. Zwar müssen sie sich hierbei selbst um alles kümmern und mit anpacken, sparen dadurch aber auch viel Geld.

Wenn Sie einen Umzug in Eigenregie durchführen möchten, sollten Sie aber an die Kosten für die Verpflegung Ihrer Umzugshelfer denken. Die klassische Verpflegung ist wohl Pizza oder „Wurschdweggle“. Getränke wie Wasser oder Softdrinks dürfen auch nicht fehlen. Wenn Sie sich zudem entscheiden, Ihre privaten Umzugshelfer zu entlohnen, sollten Sie auch dafür vorab etwas Geld zur Seite legen.

Leihwagen
Ein gemieteter Umzugstransporter ist nicht günstig. Daher sollten Sie so effizient wie möglich umziehen, um die Mietdauer des Wagens möglichst gering zu halten. Preisvergleiche, nicht nur im Internet, lohnen sich oft. Beachten Sie auch eventuelle Preisaufschläge für Wochenenden.

Umzugskartons
Berechnen Sie die ungefähre Menge der benötigten Umzugskartons im Voraus. Als Faustregel gilt: 30 Kartons pro Person. Passen Sie die Menge der Kartons Ihren Lebensumständen an: Besitzen Sie viele Bücher und Ordner, werden Sie mehr Kartons benötigen. Einen Umzugskartonrechner für die erste Orientierung finden Sie unter anderem bei den gängigen Portalen Immowelt, Immonet und Immobilienscout.

Achten Sie beim Kauf von Umzugskartons auf die Qualität: Ist der Zusammenbau des Kartons einfach und stabil? Sind die Griffe verstärkt, so dass sich der Karton gut ziehen und tragen lässt? Hält der Boden auch schwerer Beladung stand? Lassen sich die Kartons stapeln? In hochwertigen Umzugskartons ist Ihr Hab und Gut einfacher zu transportieren und besser geschützt.

Umzugsmaterial
Packband, Luftpolsterfolie, Umzugsdecken, Arbeitshandschuhe, Packseide – all das und vieles mehr muss bei einem privaten Umzug erst einmal angeschafft werden. Sofern Sie sich das benötigte Umzugsmaterial nicht von Freunden oder Bekannten leihen können, sollten Sie im Internet oder im Baumarkt nach guten Angeboten Ausschau halten.

Halteverbotszone
Damit Ihr Umzugswagen am Umzugstag problemlos vor Ihrer alten und vor Ihrer neuen Wohnung parken kann, müssen Sie etwa zwei Wochen vorher bei den jeweiligen Gemeinden eine Halteverbotszone beantragen. Dafür wird eine Gebühr fällig, die regional verschieden ist.

Neue Möbel
Ergänzend zu den Möbeln, die mit umziehen, müssen für die neue Wohnung oft noch neue Möbel hinzugekauft werden. Kalkulieren Sie dafür frühzeitig Budget ein. Legen Sie zudem den Liefertermin so, dass die Möbel eventuell schon am Umzugstag aufgebaut werden können.

Kaution für neue Wohnung
Ein weiterer großer Posten: Die Mietkaution. Sie sichert den Vermieter im Falle von Schäden an der Wohnung oder bei Mietausfällen ab. Aus diesem Grund legen die meisten Vermieter eine Kautionszahlung im Mietvertrag fest. Sie darf maximal drei Nettokaltmieten betragen. Haben Sie den Betrag nicht auf einmal verfügbar, fragen Sie Ihren Vermieter, ob Sie die Kaution auch in bis zu drei monatlichen Raten zahlen können.

Provision für den Makler
Nach der Einführung des Bestellerprinzips im Jahre 2015 darf die sogenannte Maklercourtage nicht auf den Mieter umgelegt werden. Wenn Sie als Mieter jedoch selbst einen Makler beauftragen, der exklusiv für Sie nach Wohnungen sucht, müssen Sie auch die Kosten für eine erfolgreiche Vermittlung an den Makler zahlen. Die Maklercourtage beträgt maximal zwei Nettokaltmieten plus Mehrwertsteuer.

Nachsendeauftrag
Kleiner Preis, große Wirkung. Ein Nachsendeauftrag bei der Post kostet nicht viel. Wenn Sie ihn rechtzeitig (ca. zwei Wochen vor dem Umzug) beantragen, erreicht Sie Ihre Post zuverlässig am neuen Wohnort, auch bis zu 24 Monate nach dem Umzug. Ebenfalls praktisch: Richten Sie eine kostenlose Umzugsmitteilung ein. Wichtige Vertragspartner wie Banken und Versicherungen werden dann über Ihren Umzug informiert und bekommen Ihre neue Adresse.

Ummelden Internet & Telefon
Kann Sie Ihr alter Dienstleister am neuen Wohnort nicht weiter beliefern, müssen Sie einen Anbieterwechsel vornehmen, der eventuell mit Kosten verbunden ist. Auch die Rufnummernmitnahme kann Kosten verursachen.

Ummeldung PKW
Möglichst schnell nach dem Umzug sollten Sie Ihren PKW bei der zuständigen Behörde ummelden. Dafür werden Gebühren im niedrigen zweistelligen Bereich fällig.

Schönheitsreparaturen in der alten Wohnung
Im Mietvertrag können sogenannte Schönheitsreparaturen verankert sein. In diesem Fall sind Sie verpflichtet, die vertraglich vereinbarten Arbeiten bis zum Auszug zu erledigen. Wenn Sie diese Arbeiten von einem Fachmann vornehmen lassen wollen, sollten Sie schon frühzeitig etwas Geld zur Seite legen.

To Dos bis zum Umzug

Haben Sie sich einen Überblick über die anfallenden Kosten verschafft, können Sie erste wichtige Schritte in Richtung Auszug unternehmen. Denken Sie daran, rechtzeitig ein Umzugsunternehmen zu beauftragen oder bitten Sie Ihre Freunde, Bekannten und Familie Ihnen zu helfen. Darüber hinaus sollten Sie Ihren Arbeitgeber informieren und gegebenenfalls Urlaub für den Umzugstag einreichen.

Kündigung des alten Mietvertrages
Wer umziehen möchte, sollte seinen bisherigen Mietvertrag rechtzeitig kündigen, um doppelte Mietzahlungen zu vermeiden. Beachten Sie hierbei die in Ihrem Mietvertrag festgelegte Kündigungsfrist. Gilt die gesetzliche Kündigungsfrist von drei Monaten, kann der Mieter die Kündigung zum dritten Werktag eines Monats einreichen, um das Mietverhältnis zum Ablauf des übernächsten Monats zu beenden. Kommt Ihre Kündigung also am 03. Oktober beim Vermieter an, endet Ihr Mietverhältnis am 31. Dezember. In Ihrem Mietvertrag können aber auch andere Kündigungsfristen vermerkt sein.

Grundsätzlich muss die Kündigung schriftlich erfolgen. Auch wenn sie formlos ist, sollte sie folgende Informationen beinhalten:

  • Willensbekundung, dass die Wohnung gekündigt werden soll
  • Unterschriften aller Hauptmieter
  • Adresse der Mietwohnung und Stockwerk
  • Zeitpunkt, zu dem die Mietwohnung gekündigt wird
  • Aufforderung an den Vermieter, die Kündigung zu bestätigen
  • Hinweis, dass sich der Mieter noch mit dem Vermieter in Verbindung setzen wird, um einen Übergabetermin zu vereinbaren
  • Gegebenenfalls Aufforderung, die Mietkaution inklusive der aufgelaufenen Zinsen zurückzuüberweisen

Telefon und Internet ummelden
Wer umziehen will, sollte mindestens drei bis vier Wochen vor dem Umzugstermin bei seinem Internet- und Telefonanbieter nachfragen, ob er die vertraglich vereinbarten Leistungen auch dort zur Verfügung stellen kann. Im Idealfall müssen Sie lediglich eine Umschaltung der Anschlüsse zum Umzugstag beantragen. Ansonsten haben Sie ein Sonderkündigungsrecht, mit dem Sie den Vertrag kündigen und einen anderen Anbieter wählen können. Für das Ummelden reicht oft ein Anruf, eine E-Mail oder das Ausfüllen eines Onlineformulars. Weitere Informationen erhalten Sie von Ihrem Anbieter. Einen ausführlichen Ratgeber zum Thema Sonderkündigungsrecht finden Sie unter anderem hier.

Strom, Gas- und Wasseranbieter ummelden
Die Grundversorger für Gas und Wasser stehen in vielen Mietwohnungen meist schon fest. Ihren Strom-Zulieferer können Sie in der Regel frei wählen. Das Internet bietet zahlreiche Möglichkeiten, Preise und Angebote zu vergleichen. Ein Umzug ist ein guter Grund, den Anbieter zu wechseln.

Wohnungsübergaben
Vereinbaren Sie sowohl für die neue als auch für die alte Wohnung Termine für die Wohnungsübergaben.
Hier einige Tipps, woran Sie bei der Wohnungsübergabe denken sollten:

  • Zählerstände der Wasseruhren, Heizkörper und Stromzähler notieren
  • Einbauten und etwaige Mängel für jeden Raum protokollieren
  • Mängel gegebenenfalls mit Fotos dokumentieren
  • Anzahl der übergebenen Schlüssel sowie der noch nachzureichenden Schlüssel notieren
  • Farbanstriche und Tapeten in der Wohnung kontrollieren
  • Funktion aller elektrischen Geräte und Leitungen, Wasserhähne, Dusche und Toilettenspülung überprüfen
  • Zustand der Fenster, Türen und Schlösser begutachten
  • Auf Schäden am Holzfußboden oder am Teppichboden achten
  • Zustand von Fliesen im Bad und in der Küche prüfen
  • Auf Schimmelbildung im Bad und an den Wänden achten
  • Versprechen über noch anstehende Reparaturen oder Renovierungsarbeiten schriftlich geben lassen

Packtipps
Ein Umzug ist ein guter Anlass, sich von Dingen zu trennen. Sortieren Sie gnadenlos aus und seien Sie ehrlich zu sich: Habe ich die Sache im letzten Jahr gebraucht? Werde ich sie im nächsten Jahr brauchen? Wenn Sie beide Fragen mit „nein“ beantworten, entsorgen Sie den Gegenstand. Je geringer Ihr Umzugsvolumen ist, desto günstiger wird Ihr Wohnortwechsel.

Frühzeitig packen
Gegenstände, die bis zum Umzug nicht mehr benötigt werden, sollten als erstes in die Umzugskisten wandern. Oft sind das Bücher, CDs und je nach Jahreszeit Sommer- oder Winterkleidung. Danach kommen Dinge, die Sie schneller wieder brauchen, zum Beispiel Küchenutensilien. Am Umzugstag sollten Sie noch einen Karton mit Dingen packen, die Sie direkt in der neuen Wohnung wieder benötigen, etwa mit Medikamenten, Hygieneartikeln, ein paar Kleidungsstücken für die ersten Tage und Grundnahrungsmitteln.

Kartons nicht zu schwer beladen
Viele neigen dazu, ihre Umzugskartons zu schwer zu packen. Sie sollten sich jedoch auf maximal 20 Kilo beschränken; schließlich sollen Ihre Umzugshelfer sie ohne Probleme tragen können.

Erst schwer, dann leicht
Packen Sie zuerst schwere Gegenstände in die Kisten. So verteilen Sie den Schwerpunkt in den Kartons gleichmäßig und laufen nicht Gefahr, dass Kartons umkippen oder unhandlich zu tragen sind.
Besonders schwere Dinge wie Bücher können Sie anstatt in Kartons auch in Reisekoffern mit Rädern umziehen. Das ist praktisch und schont den Rücken.

Zwischenpolstern
Damit Gegenstände nicht in den Umzugskartons hin- und herfliegen und schlimmstenfalls zu Bruch gehen, sollten Sie diese mit weichem Material wie Küchentüchern, Zeitung oder Luftpolsterfolie zwischenpolstern. Auch einzelne Kleidungsstücke eignen t sich gut als Polsterung.

Zerbrechliche Dinge richtig verpacken
Zerbrechliche Dinge wie Geschirr und Gläser sollten gut verpackt werden. Wickeln sie diese in Luftpolsterfolie, Seidenpapier, Zeitungspapier oder Geschirrtücher. Wenn Sie Teller hochkant in den Umzugskarton packen, halten sie mehr Druck aus. Das Risiko von Brüchen reduziert sich und Sie packen deutlich platzsparender.

Beschriftung der Umzugskartons
Vermerken Sie auf Ihren Kartons, was sich darin befindet und für welchen Raum in der neuen Wohnung sie gedacht sind. Ergänzend können Sie noch das Gewicht des jeweiligen Kartons notieren. So können sich die Umzugshelfer die Kartons heraussuchen, die zu ihren Kräften passen.

Nach dem Umzug: Ummelden, anmelden, Wohnungsübergabe
Der Umzug ist geschafft. Einige wichtige Dinge sollten Sie aber noch erledigen, bevor Sie sich zurücklehnen und Ihr neues Heim genießen.

Anmelden / Ummelden
In Deutschland besteht eine allgemeine Meldepflicht des Wohnortes. Aus diesem Grund sollten Sie sich möglichst schnell nach dem Umzug in Ihrer Gemeinde anmelden. In der Regel haben Sie ein bis zwei Wochen nach dem Umzug dafür Zeit.

Seit 1. November 2015 müssen Mieter, die ihren Wohnort ummelden möchten, zusätzlich eine schriftliche Bescheinigung ihres Wohnungsgebers bei der Meldebehörde abgeben. Der Wohnungsgeber kann der Vermieter, aber auch eine Verwaltungsgesellschaft sein.

Die Bescheinigung muss den Namen und die Anschrift des Vermieters enthalten, Ihr Einzugsdatum, die Anschrift der Wohnung und den oder die Namen der meldepflichtigen Personen.

Informationen zum Um- bzw. Anmelden in Aalen, Ellwangen und Schwäbisch-Gmünd finden Sie hier:

Auto ummelden
Kümmern Sie sich zeitnah um die Ummeldung Ihres PKWs, denn Fahrzeugschein und Fahrzeugbrief müssen bei der Kfz-Zulassungsstelle aktualisiert werden. Für die Anmeldung Ihres Fahrzeugs in einer neuen Stadt benötigen Sie den Personalausweis, den Fahrzeugschein, den Fahrzeugbrief, die eVB-Nummer Ihrer Kfz-Haftpflichtversicherung und Nachweise der Haupt- und Abgasuntersuchung.

Weitere Stellen, die Sie über Ihren Umzug informieren sollten

  • Versicherungen: Ein Wohnortwechsel kann Änderungen bei Ihren Versicherungen nach sich ziehen. Melden Sie den Umzug auf jeden Fall Ihrer Hausrat- und Haftpflichtversicherung sowie der Kraftfahrzeug- und Rechtsschutzversicherung. Oft bieten die Versicherungen Online-Formulare zur Ummeldung an.
  • Familienkasse: Ziehen Sie mit Ihrer Familie um? Dann sollten Sie Ihrer Familienkasse die neue Anschrift mitteilen, gerade, wenn die Kinder noch unter 18 sind und Sie Kindergeld beziehen.
  • Bafög-Amt: Als Student sollten Sie dem Bafög-Amt Ihre geänderte Anschrift so schnell wie möglich mitteilen, um Verwaltungskosten zu vermeiden.
  • Finanzamt: Wenn Sie innerhalb eines Ortes umziehen, erfolgt die Adressänderung automatisch mit Ihrer nächsten Steuererklärung. Ist nach dem Wohnortwechsel ein anderes Finanzamt für Sie zuständig, sollten Sie Ihr altes Finanzamt über die Adressänderung informieren. Tun Sie das nicht, drohen im schlimmsten Fall Versäumniszuschläge für nicht abgegebene Steuererklärungen oder eine Steuerschätzung, da das alte Amt ja nicht weiß, dass Sie die Unterlagen am neuen Wohnsitz eingereicht haben.

Wohnungsübergabe
Kurz nach dem Umzug steht die Übergabe der alten Wohnung an Ihren bisherigen Vermieter an. Informieren Sie sich rechtzeitig, was in Ihrem alten Mietvertrag zum Thema Schönheitsreparaturen steht. Eine entsprechende Klausel regelt die Handhabung von Schäden in der Wohnung. Gegebenenfalls müssen Sie die Wohnung tapezieren, Wände, Decken, Fußböden und Heizkörper mit Heizungsrohren streichen. Oft zählt auch das Streichen der Innentüren sowie der Fenster und Außentüren von innen dazu. Alles, was darüber hinausgeht, also etwa das Abschleifen des Parketts, ist nicht als Schönheitsreparatur zulässig. Einen guten Artikel über Schönheitsreparaturen bietet Immonet.

© Schwäbische Post 12.09.2018 11:20
1024 Leser
Ist dieser Artikel lesenswert?
Kommentar schreiben
Zu diesem Artikel wurden noch keine Kommentare geschrieben.