Lesermeinung

Zu: Tausende Missbrauchsfälle in der katholischen Kirche und dem Kommentar von Tanja Wolter, vom 13. September.

Man wird in der Bibel vergeblich nach einer Rechtfertigung des von der katholischen Kirche anno 1074 als Dogma eingeführten Zölibats suchen. In 1. Kor. 7 Vers 25-38 erklärt das Wort Gottes zwar, warum ledig sein besser ist als verheiratet sein, außer, wenn erkennbar ist, dass es übel geraten will. Vers 8+9 gilt den Ledigen und den Witwen: Wenn sie aber sich nicht enthalten können, so lass sie heiraten, es ist besser, zu freien, als von Begierde verzehrt zu werden.

Es ist ganz klar erkennbar, dass die Ehe als Schutz gegen sexuelle Sünden, wie Kindesmissbrauch, nahegelegt wird!

In 1. Timotheus 4, Vers 1-5 wird das Dogma der Ehelosigkeit in einem negativen Zusammenhang mit anderen falschen Enthaltsamkeiten genannt. Dies ist nur ein Beispiel, das aufzeigt, dass eigenmächtiges Handeln ohne Gott immer in die Katastrophe führt.

© Schwäbische Post 16.09.2018 22:08
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Frieder Kohler

"Es ist ganz klar erkennbar, dass die Ehe als Schutz gegen sexuelle Sünden, wie Kindesmissbrauch, nahegelegt wird" - ist dieser Satz "ganz klar" an gläubige oder vernünftige Leser*innen gerichtet?

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