Lesermeinung

Zur Lage der Union und der Volksparteien:

„Die Migration ist die Mutter aller Probleme“, sagte unser Innenminister Horst Seehofer und hätte nach Ansicht von unserem Bundestagsabgeordneten Roderich Kiesewetter „entlassen werden müssen“. Nur weil er ausgesprochen hat, was Millionen von Menschen in Deutschland genauso sehen? Da neigt man zu der Feststellung: Die CDU hat nichts aus ihrem Absturz auf mittlerweile etwa 21 Prozent – ohne CSU – gelernt. Dass die ehemaligen Volksparteien CDU knapp vor und die SPD sogar hinter der AfD liegen, spricht Bände und ist unfassbar. Verantwortlich dafür im Fall der CDU ist die Kanzlerin, die die konservativen Wähler in Scharen zur AfD verjagt hat.

Nein, Herr Kiesewetter, nicht Herr Seehofer spaltet, die Kanzlerin hat die Gesellschaft gespalten. Auch der Brexit geht auf ihr Konto und, ja , sie hat auch die CDU/CSU gespalten mit ihrem abgewählten Herrn Kauder! Die einzigen Erfolge, die die Regierung seit der Wahl vorzuweisen hat, sind die Diätenerhöhung und die Erhöhung der Parteienfinanzierung. Wahrlich eine Topleistung! Wo bleiben die Lösungen der Probleme, die unser Land belasten, das Asylchaos, innere Sicherheit, Altersarmut, Kinderarmut, Wohnungsnot und bezahlbarer Wohnraum, Dieselfahrverbote, Energiewende, Bildungspolitik, usw. Die CDU unterscheidet sich von der SPD, den Grünen und Linken nicht mehr. Alles ist sozialistische Einheitspolitik. Lediglich die AfD, mit Abstrichen die CSU und ein klein wenig die FDP stehen noch für konservative, realistische Politik. Genau dieser Politik hat Deutschland nach dem Krieg seinen Wohlstand zu verdanken.

Die CDU braucht einen politischen Richtungswechsel. Das eigene Volk muss wieder mehr im Vordergrund stehen. Steuergelder müssen für die Bedürfnisse der arbeitenden Bevölkerung verwendet werden, anstatt das Füllhorn über der ganzen Welt auszuschütten!

© Schwäbische Post 14.10.2018 20:31
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Kommentare

Saitenschuft

Hahaha! Offenbar sind die bayrischen Wähler da ganz anderer Ansicht! Die habe die Nase voll von Gesellschaftsspaltern und Sturköpfen, die alles auf ein angebliches Emmigrantenproblem reduzieren. Wie wollen Sie das Wahlergebnis denn nun umdeuten? Ich bin gespannt.

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