Alles über den Trend Hoverboard

Schon einmal etwas vom Hoverboard gehört? Gerade bei jungen, dynamischen Menschen liegt die Fortbewegung auf dem Board mit Rädern gerade voll im Trend! Kein Wunder, denn das Fahren auf einem Hoverboard bringt jede Menge Spaß. Diese Fortbewegungsmittel sind vergleichbar mit den Segways - allerdings ist das Hoverboard kleiner, handlicher und damit auch ein wenig leichter zu lenken.

Hoverboards sind motorbetrieben

Die Boards sind mit einem elektrischen Motor betrieben, welcher leise und gleichzeitig sehr leistungsstark ist. Allerdings unterscheidet sich die Leistung je nach Modell und Hersteller teilweise signifikant. Wer sich ein Hoverboard zulegen möchte, sollte sich daher ausreichend über Unterschiede bezüglich der Preis-Leistung machen. Unter dem Link https://www.expertentesten.de/sport-freizeit/hoverboard-test/ erfahren Interessierte viele hilfreiche Details über verschiedene Modelle und erhalten einen Überblick über die großen Hersteller.

So funktioniert die Fortbewegung mit einem Hoverboard

An der rechten und linken Seite des Boards befindet sich jeweils ein stabiles Rad. Die Bereifung aus Gummi bietet zum einen festen Halt auf verschiedenen Untergründen und ermöglicht zum anderen das schnelle Vorankommen. Im Inneren des Boards sind in der Regel sogenannte Gyroskope verbaut. Diese ermöglichen die Benutzung des Hoverboards ganz ohne Lenkstange oder speziellen Lenker. Gesteuert werden die Boards nämlich alleine mit der Hilfe des eigenen Körpergewichts. Will man in eine bestimmte Richtung fahren, so legt man lediglich mehr Gewicht auf diese Seite. Der Rest klappt von ganz alleine. Mit der Zeit funktionieren die notwendigen Bewegungen ohnehin rein intuitiv. Dieser Effekt funktioniert ähnlich dem Fahrradfahren oder Schwimmen: Hat man es einmal gelernt, klappen die Bewegungen ganz von alleine.

Steuerbefehle funktionieren mithilfe des Gewichts

Wie oben bereits angedeutet, nehmen spezielle, sehr feine Sensoren jede noch so kleine Bewegung des Fahrers wahr. Neben der Verlagerung des Gewichts werden auch verschiedene Druckpunkte vorne und hinten erfasst. Die Fülle der gesammelten Signale wird dann in Form von Steuerbefehlen an die Zentrale des Boards weitergeleitet und vom eingebauten Motor umgesetzt. Der Motor treibt anschließend die Gummiräder an. Dabei funktioniert das Verlagern des Gewichts nach einem sehr einfachen Prinzip: Lehnt sich der Fahrer nach vorne, fährt das Board schneller; lehnt er sich nach hinten, so bremst es ab.

Verschiedene Modelle bringen jede Menge Vielfalt mit sich

Klassischerweise fahren die Hoverboards auf glatten, zumeist asphaltierte Straßen. Hierbei handelt es sich um die sogenannten Straßen-Hoverboards, englisch auch als "Street Hoverboard" bezeichnet. Die Modelle dieser Klasse sind robust, sodass sie auch kleine Schlaglöcher oder andere Unebenheiten auf den Straßen aushalten können. Trotzdem sind sie in erster Linie dafür gedacht, auf befestigten Straßen und bei gemäßigten Wetterbedingungen zu fahren. Das Offroad-Hoverboard ist das genau Gegenteil des Modells für die Straße. Aus diesem Grund bringt es besonders große Reifen, ein gröberes Profil und ein wenig mehr Eigengewicht mehr. Natürlich sorgen diese Faktoren dafür, dass es auch abseits der Straßen fahren kann. Dafür ist es ein bisschen weniger wendig als das Street Hoverboard. Ein weiterer Nachteil ist der, dass es hier wesentlich weniger Auswahl hinsichtlich des Materials und der Farbe gibt, da dieses Modell weniger verbreitet ist.

Hoverboards mit einer Bluetooth-Einrichtung stellen eine weitere Alternative dar. Diese lassen sich mit der Hilfe einer kabellosen Verbindung noch komfortabler steuern. Zudem sind kleine Lautsprecher in diese Modelle integriert. Das Musikhören über Kopfhörer gehört damit der Vergangenheit an. Allerdings kann das Hören besonders lauter Musik die Sicherheit einschränken. Beim Fahren zum Beispiel auf dem offenen Feld ist das Fahrgefühl mit Musik hingegen einmalig.

Bildquelle: Pixabay user:NeuPaddy

© Schwäbische Post 06.11.2018 08:35
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