Mit dem Saxofon einmal durch Aalen

Mit Musik geht bekanntlich alles besser. Damit es auch in der Aalener Innenstadt am Sonntag so ist, wird Musikschullehrerin Daniela Müller mit einem Saxofonensemble an vier verschiedenen Orten live zu erleben sein. Ein Requiem beim Aalener Jazzfest beendet den Aktionstag.
  • Hansjörg Fink spieltmit seiner Posaune in der Aalener Stadtkirche beim Requiem auf. Archivfoto: opo
  • Daniela Müller (rechts), hier in der Aalener Musikschule, wird am Sonntag mit einem Ensemble unterwegs sein. Archivfoto: glo

Aalen. Auch die Aalener Musikschule wird am verkaufsoffenen Sonntag zu hören sein. Unter dem Motto „Sax in the City“ und einem Saxofonensemble ihrer Klasse wird Lehrerin Daniela Müller an verschiedenen Orten in Aalen halt machen. Beginnen werden die jungen Musikerinnen und Musiker um 13 Uhr am Kubus. Mit jeweils drei Formationen – einem Quartett, einem Duett und solistischen Beiträgen – bereichern sie den Sonntag in der Innenstadt musikalisch. Nach ihrem ersten Halt wechseln die Bläser eine Stunde später, um 14 Uhr, zum Urweltmuseum.
     Dort werden sie hoffentlich nicht nur den Fossilien eine Freude bereiten sondern auch auf ein großes Publikum treffen. Wer möchte, kann natürlich auch mit dem Ensemble mitziehen. Dann wäre die dritte Anlaufstation um 15 Uhr das Modehaus Funk. Hier auf dem Spritzenhausplatz möchten sie neben den Foodtrucks zum Gaumenkitzel für die richtige Vibration sorgen, damit das leckere Essen noch besser rutscht und Platz für Nachschub geschaffen wird.
     Den letzten Einsatz haben Daniela Müller und ihre Schüler schließlich beim Mercatura direkt am Eingang um 16 Uhr. Wer bis dorthin mitgegangen ist und noch weitere gute Musik hören möchte, kann den musikalischen Kreis schließen. Zwar ist dann mit den Saxofonen erst mal Schluss, aber anschließend geht es in die Aalener Stadtkirche, wo die Orgel erklingen und Posaune erschallen wird.

Eine ungewöhnliche Reise

Dort findet um 18 Uhr das „Requiem“ mit Posaune und Orgel als letzter Beitrag des Aalener Jazzfestes statt. In Zusammenarbeit mit den Aalener Kulturwochen begeht man dort eine ungewöhnliche Reise in die Welten von Improvisation und gregorianischem Choral. Hansjörg Fink als gebürtiger Aalener an der Posaune sowie Elmar Lehnen an der Orgel erweisen sich dort als Grenzgänger und verbinden Gegensätze.

So endet zwar das Jazzfest und mit ihm der verkaufsoffene Sonntag. Dennoch dürften die verschiedenen Eindrücke der Jazzwoche und des Aktionstages in Erinnerung bleiben. Fazit: In Aalen ist immer was los und um nochmals das Motto aufzugreifen, das über dem kommenden Sonntag steht: „Mit allen Sinnen erleben“ – Jede Menge Eindrücke und viel zu erleben gibt und wird es geben.

Also nichts wie hin nach Aalen und einfach genießen. glo

© Schwäbische Post 07.11.2018 17:06
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