Lesermeinung

Zur Ravensburger Erklärung:

Zur Diskussion um die Zulassung zur Kommunion gibt es eine ganz einfache Lösung. Lasst alle Christen endlich einmal erwachsen sein und lasst sie nach ihrem Gewissen entscheiden. Christus hat beim letzten Abendmahl, vor seinem Tod, eindeutig gesagt: Das ist mein Fleisch, das ist mein Blut. Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, der bleibt in mir und ich in ihm. Ein anderes Zitat: Mein Fleisch ist wirklich eine Speise und mein Blut ist wahrhaftig ein Trank. Weiter sagt er: Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, der hat das ewige Leben!

In vielen Sätzen bekräftigt er, dass dies der Kernpunkt seiner Lehre ist. Diese Aussagen Christi sind Fakt und stehen so in der Bibel. Niemand hat das Recht diese Worte anzuzweifeln, auch nicht Luther!

Wenn wir beginnen am Übernatürlichen zu zweifeln, stellen wir unseren ganzen christlichen Glauben in Frage, auch die Auferstehung von den Toten.

© Schwäbische Post 08.11.2018 15:26
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Kommentare

In my humble opinion

>Niemand hat das Recht diese Worte anzuzweifeln, auch nicht Luther!<

Diesen Satz verstehe ich nicht.

Wir können nicht wissen, was Christus wirklich gesagt hat, wir wissen nur, was seine Jünger aufgeschrieben haben, was er gesagt haben soll. Das haben sie in Althebräisch und Altgriechisch aufgeschrieben und nicht in Deutsch. Und dann kam ein Herr Luther und hat diese Worte aus den ursprünglichen Sprachen in ihrem damaligen Verständnis ins Deutsche übersetzt:

Lutherübersetzung 1545:
Denn mein Fleisch ist die rechte Speise / vnd mein Blut ist der rechte Tranck. ( Johannes 6.55 )
Wer mein Fleisch isset / vnd trincket mein Blut / der bleibt in mir / vnd ich in jm. ( Johannes 6.56 )

Später kam es zum Streit zwischen Lutheranern und Calvinisten, ob man denn übersetzen müsse 'das IST mein Fleisch, das IST mein Blut' oder 'das BEDEUTET mein Fleisch, das BEDEUTET mein Blut'.

Was also werfen Sie Luther vor?