Hier schreibt der Stadt-Seniorenrat Aalen

Aalener Freundeskreises 60 plus im Stadt-Seniorenrat

Termine und Hinweise an alle Mitmacherinnen und Mitmacher, Freunde und Interessenten des Aalener Freundeskreises 60 plus


Stand 10. Dezember 2018

Motto: „Gemeinsam ist es einfach schöner“

1. Termine Kaffeetreff 2019


 8. Januar
 5. Februar
 6. März (ausnahmsweise am Aschermittwoch)
 2. April
 7. Mai
 4. Juni
 2. Juli jeweils um 14:30 Uhr in der Begegnungsstätte

2. Wo wir waren:
2.1 Am Samstag, den 24. November besuchten wir die sehenswerte Sonderausstellung "Florenz und seine Maler - Von Giotto bis Leonardo da Vinci" in der Alten Pinakothek
und nutzten anschließend die Gelegenheit, auch die wieder zugänglichen Meister-werke der europäischen Malerei, wie die Rubens-Sammlung, aufzusuchen.

3. Was wir vereinbart haben:

3.1 Am Dienstag, den 11. Dezember fährt eine kleine Gruppe mit OVA nach Augsburg
zum Christkindlesmarkt

Auf dem Rathausplatz entlang der Philippine-Welser-Straße, in der Maximilianstraße und vor der Moritzkirche reihen sich die Buden eines der ältesten Weihnachts-märkte Deutschlands. Jedes Jahr locken etwa 150 Buden mit handwerklichem Kunstgewerbe, himmlischen Gaumenfreuden und heißem Glühwein auf den weihnachtlich geschmückten Markt vor dem weltberühmten Renaissance-Rathaus. Lassen wir uns verzaubern.

Mein Vorschlag für das Programm:
Synagoge in Augsburg mit dem Jüdischen Kulturmuseum sowie ins Museum Lutherstiege mit der Ausstellung „Bewegte Zeiten, bewegte Bilder und bewegende Geschichten“
Und für den Besuch des Christkindlesmarkt bleibt noch ausreichend Zeit.

3.2 Das Jahr 2018 lassen wir am Donnerstag, den 13. Dezember mit einem Besuch im
Café „veredelt“ in Königsbronn ausklingen. Allerdings sind nur noch wenige Plätze frei.

3.3 Bereits am Mittwoch, den 9. Januar 2019 wollen wir die Ausstellung „Ekstase“ im
Kunstmuseum Stuttgart besuchen.
Ekstase ist eines der ältesten und zugleich erstaunlichsten Phänomene europäischer wie außereuropäischer Kulturen. Ursprünglich im rituell-religiösen Kontext geprägt, wurde die ekstatische Grenzerfahrung begrifflich erstmals in der Antike erfasst. Seither ist sie ein fester Bestandteil westlicher Gesellschaftstheorien.
Dabei veränderte und erweiterte sich die Definition und Bewertung kontinuierlich. Während die Ekstase gerade in indigenen Kulturräumen vornehmlich positiv kon-notiert ist und im Rahmen ritueller Handlungen gelebt wird, wurde und wird sie in den von Industrialisierung, Kapitalismus und Globalisierung dominierten Gesellschaften heute oft als etwas Bedrohliches wahrgenommen. Ekstase bedeutet hier Kontroll-verlust und birgt die Gefahr eines aus der Norm fallenden Individuums oder gar Kollektivs. Ausnahmen bilden Grenzerfahrungen in religiösen Kontexten oder aber profane Ekstasen, wie sie bei sportlichen Ereignissen, Konzerten oder politisch motivierten Veranstaltungen zu beobachten sind. In ihrer kulturellen Bedeutung und Vielschichtigkeit nahm die Ekstase auch Einzug in die Bildenden Künste und geht dabei außergewöhnliche Verbindungen mit den benachbarten Disziplinen Musik und Tanz ein.

Das Kunstmuseum Stuttgart spürt diesen und weiteren Beziehungen nach und widmet sich in einer großen Themenausstellung erstmals dem Phänomen der Ekstase. Anhand paradigmatischer Beispiele von der Antike bis in die Gegenwart beleuchtet die Aus-stellung die unterschiedlichen spirituellen, politischen, psychologischen, sozialen, sexuellen und ästhetischen Implikationen von Euphorie- und Rauschzuständen zwischen Askese und Exzess.


3.4 Und nach Baden-Baden ins Museum Frieder Burda geht es dann
am Samstag,2. Februar zur Ausstellung „Die Brücke
Wir fahren mit einem Schönes-Wochenende-Ticket, je fünf Personen 13,60 €.

Aalen Hbf ab 07:35 2 RE 19422

Stuttgart Hbf an 08:36 14 Umsteigezeit 24 Min.
Stuttgart Hbf ab 09:00 6 IRE 19030

Karlsruhe Hbf an 09:53 9 Umsteigezeit 7 Min.
Karlsruhe Hbf ab 10:00 14 RE 17307

Baden-Baden an 10:24

Baden-Baden ab 17:28 2 RE 4722

Karlsruhe Hbf an 17:49 6 Umsteigezeit 16 Min.
Karlsruhe Hbf ab 18:05 9 IRE 19045

Stuttgart Hbf an 19:00 6 Umsteigezeit 19 Min.
Stuttgart Hbf ab 19:19 12 RE 19455

Aalen Hbf an 20:25
Die farbenfrohen Werke des deutschen Expressionismus sind ein wichtiger Schwer-punkt der Sammlung Frieder Burda. Daher wird nach der Ausstellung zum „Blauen Reiter“ im Jahr 2009 nun auch der zweiten einflussreichen Künstlervereinigung des Expressionismus in Baden-Baden eine Schau gewidmet. Mit rund 120 Werken, darunter 50 hochkarätige Gemälde, vermittelt die Ausstellung einen Einblick in das Werk von Ernst Ludwig Kirchner, Erich Heckel, Karl Schmidt-Rottluff, Max Pechstein und Emil Nolde.
Mit der 1905 in Dresden gegründeten „Brücke“ begann in Deutschland der Aufbruch zur Moderne. Die Stilrichtung, die sich gegen die traditionelle Malerei und alles Akademische auflehnte, wurde schon bald Expressionismus genannt. Neben neu-artigen künstlerischen Lösungen verkörperte der Expressionismus auch ein neues Lebensgefühl. In Form und Farbe dominierte der reine Ausdruck, Kräfte der Seele und des Geistes kommen zum Vorschein. Was entsteht ist nicht ein Abbild der Dinge, sondern Zeichen einer inneren Vorstellung. Die sichtbare Wirklichkeit wird umge-formt und auf das Wesentliche reduziert. Auch die Farbe durchläuft einen Abstra-hierungsprozess. Sie wird wild und großflächig eingesetzt, löst sich von der natur-gegebenen Färbung des Gegenstands und wird selbständig.
Der „Brücke“-Expressionismus beschränkte sich jedoch nicht nur auf die Malerei - Zeichnung, Aquarell und Druckgraphik wurden ebenso entscheidend bei der Ent-wicklung des neuen Stils.
Die Ausstellung ist konzentriert auf die Jahre von der Gründung 1905 bis 1914, dem Jahr nach der Auflösung der Gruppe und der Beendigung der Phase des Klassischen Expressionismus durch den Ausbruch des Ersten Weltkriegs. Nach über zehn Jahren ist sie die erste umfassende Schau zur Brücke. Das Museum Frieder Burda-Baden zeigt neben vielen Leihgaben aus dem Brücke-Museum Berlin auch Werke der eigenen Sammlung sowie weiterer deutscher und internationaler Museen. Hervorzuheben sind auch die Leihgaben aus Privatbesitz, von denen einige seit etlichen Jahren nicht mehr öffentlich zu sehen waren.

Kuratorin ist die langjährige Direktorin des Brücke-Museums Berlin, Magdalena M. Moeller, deren Spezialgebiet die Kunst der Klassischen Moderne sowie insbesondere die Kunst des deutschen Expressionismus ist.

Ernst Ludwig Kirchner, Liegender blauer Akt mit Strohhut,
1909, Öl auf Karton, 68 x 72 cm, Privatsammlung


4. Was wir ab Januar 2019 als Programm vorgesehen haben:


4.1 Nach Ellwangen in das Alamannen-Museum zur Sonderausstellung:
„Verehrt, verwendet, vergessen – Alamannen im Spannungsfeld von Politik
und Zeitgeschichte“ bis 28. April 2019

Die vom Alamannen-Museum Vörstetten bei Freiburg konzipierte Ausstellung beleuchtet den Alamannenbegriff im Wandel der Zeiten.

Immer wieder wird von Besuchern gefragt, warum die Alamannen in den einschlägigen Fachmuseen mit einem "a" anstatt einem "e" geschrieben werden. Dies veranlasste das Alamannen-Museum Vörstetten zu der Idee, eine Ausstellung zum Alamannen-begriff zu konzipieren. Dieser taucht erstmals im Jahr 289 n. Chr. in römischen Quellen auf und bezeichnete germanische Stämme, welche sich in dem von den Römern nach dem Fall des Limes verlassenen, rechten Oberrheingebiet niederließen. Im Laufe der Geschichte erfuhr der ursprünglich als "Hilfsbezeichnung" entstandene Alamannenbegriff einen entscheidenden Bedeutungswechsel und führte zu falschen und irreführenden Verwendungen mit teilweise fatalen Auswirkungen.

Während des frühen Mittelalters wurde das Siedlungsgebiet der "Alamanni" als Herzogtum in das Frankenreich der Merowinger eingegliedert und die römische Wortschöpfung zum herrschaftlichen Raumbegriff umgewandelt, der in den nach-folgenden Perioden vor allem in der historischen Forschung mit "e" geschrieben wurde. Im 19. Jahrhundert erfolgte unter anderem durch Johann Peter Hebel und seine "Allemannischen Gedichte" eine neue Verwendung des Begriffes als Volks- und Stammesbezeichnung. Gleichzeitig beschäftigte man sich mit der Frage, woher dieses "Volk" kam. Eine Umdeutung ins "Völkische" erfolgte durch die National-sozialisten und fand seinen missbräuchlichen Höhepunkt in der NS-Rassenideologie.

In diesem Zusammenhang richtet die Ausstellung auch den Blick auf die "Alemannen-forschung" in der Universitätsstadt Freiburg sowie das dort herausgegebene NS-Hetzblatt "Der Alemanne".

Bis heute wirkt der Alamannenbegriff in vielfältiger Form nach – bis hin zur Bezeichnung der Deutschen als "les allemands" in der französischen Sprache und in
einer Reihe von anderen Ländern. Seine Bedeutung und Verwendung ist aber auch durch eine Polarität gekennzeichnet, die einerseits durch Einrichtungen wie das "Alemannische Institut" und die "Muettersproch-Gsellschaft" und andererseits vom Missbrauch durch die Geschichtsdarstellung moderner rechter Ideologen bestimmt wird.

Bei den Alamannen, denen die Museen in Ellwangen und Vörstetten gewidmet sind, handelt es sich letztlich um eine archäologisch nachgewiesene (tote) Kultur ohne Traditionsanknüpfung an die Gegenwart, während das Alemannische eine bis heute existierende, lebendige Sprach- und Brauchtumskultur darstellt, die sich in Süddeutschland, der Schweiz und dem benachbarten Elsass erst nach dem Ende der Antike über Jahrhunderte hinweg in seiner Eigenständigkeit entwickelt hat.

4.2 Nach Karlsruhe in das Badische Landesmuseum zur Sonderausstellung:
„Mykene - Die sagenhafte Welt des Agamemnon

Die Ausstellung endet am 2. Juni 2019.

Die mykenische Kultur ist die erste Hochkultur auf dem Europäischen Festland. Auf der griechischen Halbinsel Peloponnes und in Mittelgriechenland erlebte sie ihre Blüte zwischen 1600 und 1200 vor Christus.

Als im November 1876 Heinrich Schliemann die berühmte Goldmaske des Agamemnon entdeckte und die zahlreichen Goldschätze aus den Gräbern barg, bekam die prä-historische Kultur ein Gesicht und einen Namen. Nach ihrem Fundort wurde sie „mykenisch“ genannt und die Darstellungen mit den sagenhaften Königen aus Homers Epen gleichgesetzt.

Das Badische Landesmuseum präsentiert nun die weltweit größte kulturhistorische Ausstellung über das mykenische Griechenland. Über 400 spektakuläre Objekte aus den wichtigsten Museen Griechenlands - von Schliemanns ersten Funden bis hin zu neuesten Grabungen - kommen hierfür ins Karlsruher Schloss. Darunter befinden sich zahlreiche, die das geschichtsträchtige Land noch nie verlassen haben. Zu den High-lights gehören Funde aus dem sogenannten Grab des Greifen-Kriegers: ein ungestör-tes Schachtgrab, das im Mai 2015 in der Nähe des "Palasts des Nestor" in Pylos gefunden wurde. Dieser archäologische Fund ist der wohl prächtigste überhaupt und rechtfertigt die schon in der Antike geläufige Bezeichnung als "goldreiches Mykene".
Konzept, Inhalte und Objektauswahl sind in Kooperation mit dem Ministerium für Kultur und Sport Griechenlands entstanden. Fachlich wurde die Ausstellung durch das Zentrum für Altertumskunde der Universität Heidelberg beraten.

4.3 An einem Samstag nach München in das Bayerische Nationalmuseum mit seiner
ständigen Sammlung: „Europäische Kunst und Kultur aus zwei Jahrtausenden.“
Das Bayerische Nationalmuseum zählt zu den großen europäischen Museen, die sowohl der Bildenden Kunst als auch der Kulturgeschichte gewidmet sind. Den Kern der Sammlungen bildet der königliche Kunstbesitz der Wittelsbacher, doch die viel-seitigen Bestände greifen weit über die Grenzen Bayerns hinaus. In einem Rundgang durch stilistisch auf die Sammlungsobjekte bezogene Ausstellungsräume werden die verschiedenen kulturgeschichtlichen Epochen von der Spätantike über das Mittel-alter, die Renaissance, den Barock und das 19. Jahrhundert bis zum Jugendstil lebendig. Ausgewählte Fachabteilungen wie die Sammlungen der Porzellane, Elfenbeine, Musikinstrumente, Möbel, Textilien, Goldschmiedekunst und Waffen vermitteln ein anschauliches Bild europäischer Kunst und Geschichte

Bayerisches Nationalmuseum
Prinzregentenstraße 3
80538 München
Mit der Buslinie 100 vom Hauptbahnhof Nord Richtung Ostbahnhof.

Dienstag bis Sonntag 10 –  17 Uhr
Donnerstag 10 –  20 Uhr

4.4 Und im Laufe des Jahres nach Mannheim in die Neue Kunsthalle zur Ausstellung:
„(Wieder-)Entdecken - Die Kunsthalle Mannheim 1933 bis 1945 und die Folgen“
Sie endet am 31.12.2019
Die Ausstellung veranschaulicht die Auswirkungen, die die Zeit des National-sozialismus bis heute auf die Kunsthalle Mannheim, ihre Sammlung sowie auf die mit dem Museum verbundenen Menschen hat. Ein Fokus liegt auf dem dauerhaften Ver-lust von über 500 Werken, den das Museum 1937 im Zuge der Beschlagnahmungen „entarteter Kunst“ erlitten hat. Deutlich wird aber auch, dass die Kunsthalle Mannheim nicht ausschließlich als Opfer zu begreifen ist.

In der Ausstellung wird mit den „Kulturbolschewistischen Bildern“ gleichzeitig auch der Blick auf jene 1933 von der Kunsthalle Mannheim durchgeführte Propaganda-Ausstellung gelenkt, die am Anfang der nationalsozialistischen Hetzkampagnen gegen die moderne Avantgarde steht.

Wie unmittelbar und brutal der Nationalsozialismus in das Leben vieler eingriff, die
mit der Kunsthalle Mannheim verbunden waren, zeigt ein zweiter Themenbereich. Im Mittelpunkt stehen die Lebenswege von fünf jüdischen Familien aus Mannheim. Sie alle trugen als Stifter zum Auf- und Ausbau der Mannheimer Sammlung bei und blieben dem Museum – trotz Flucht und Vertreibung – auch nach 1945 verbunden.

Mit den bisherigen Ergebnissen der Provenienzforschung an der Kunsthalle Mannheim werden abschließend die Anstrengungen thematisiert, die das Museum aktuell unternimmt, um von den Nationalsozialisten begangenes Unrecht aufzudecken und möglichst wieder gut zu machen. Der Besucher hat hier die Möglichkeit, die komplizierte Suche nach sogenannter NS-Raubkunst in der Mannheimer Sammlung nachzuvollziehen. Die Provenienz-Forschungsstelle wird gefördert durch das Deutsche Zentrum Kulturgutverluste.
5. Und zum Schluss noch ein Wandervorschlag, falls das Wetter es einmal möglich macht. Ich werde dann einen Telefonrundruf starten.
Von der Waldsiedlung Königsbronn zur Ausflugsgaststätte Heiderose bei Steinheim. Wanderweg meist im Wald ohne große Steigungen, hin und zurück ca. 8 km. Die Heiderose ist von Freitag ab 14:00 h bis einschl. Montag geöffnet; Samstag
und Sonntag bereits ab 10:00 h.

Seit Jahrzehnten ist die Heiderose „die“ Institution auf der Schäfhalde. Sie liegt direkt auf dem 21 km langen Meteorkrater-Wanderweg rund um das Steinheimer Becken. Wanderer, Biker, Ausflügler und Naturliebhaber schätzen dieses Juwel inmitten einer friedlichen und unberührten Natur.
Freundlich, gutgelaunt und herzlich ist das Motto der Wirtsleute. Es ist ihnen eine Freude, den Gästen genussvolle Stunden fern vom Alltag zu bereiten.

Mit herzlichen Grüßen bis zum nächsten Kaffeetreff am 8. Januar 2019.
F. Heigl

Webseite des Freundeskreises: www.https://freundeskreis-senioren-aalen.de

 

 

© Stadt-Seniorenrat Aalen 20.12.2018 19:54
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