Münster als Identifikationspunkt vieler Gmünder

Zur Umgestaltung des Münster-Chores:
"Die Würfel sind gefallen. Unser Münster zeigt im Inneren ein anderes Gesicht. In der Endphase der Umgestaltung sollen ja auch noch die Stufen im Bereich der früheren Kommunionbank beseitigt werden, so dass der Hochaltar auf das Niveau des Bereiches zwischen dem Chorgestühl abgesenkt wird. Der Kirchengemeinderat hat dieser Veränderung zugestimmt. Es darf bezweifelt werden, ob er damit auch der Mehrheit der Gemeinde entsprochen hat.
Wir stehen kurz vor der Wahl eines neuen Kirchengemeinderates. Sicher wäre es sinnvoll, und für den Frieden in der Gemeinde von Vorteil, wenn jede Bewerberin und jeder Bewerber, der sich dankenswerterweise auch aus den Reihen des bisherigen KGR für diese Aufgabe zur Verfügung stellt, seine Position hinsichtlich der Umgestaltung des Münster-Chores öffentlich bekannt gibt. Dies könnte im Rahmen der bisher üblichen Form eines Faltblatts oder auch im Rahmen eines Vorstellungsgespräches erfolgen. Bei kommunalen oder politischen Wahlen wäre dies wohl eine Selbstverständlichkeit.
Viel gehört wurde auch der Vorschlag im Münster ein Buch aufzulegen, in das jedes Gemeindemitglied und jeder Besucher seine Meinung hinsichtlich der Veränderung äußern kann.
Das Münster ist nicht nur eine Angelegenheit der Pfarrgemeinde Heilig-Kreuz, das Münster ist Identifikation vieler Bürger unserer Stadt."
Fritz Raunecker, Schwäbisch Gmünd
© Schwäbische Post 13.09.2005 00:00
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