Wortgetreu Mouawads „Vögel“

Mit vollen Händen streut Autor Wajdi Mouawad in seinem Drama „Vögel“ Salz in die Wunden, die sich sein Personal mit der Waffe des Wortes zufügt. Und Kosminskis wortgetreue Inszenierung am Schauspiel Stuttgart leuchtet mit der Fackel des brennenden Schmerzes tief hinab in die Abgründe von Hass, rassistischer Arroganz, Heuchelei und Selbstverleugnung. Die Sprache wird zum Synonym für Identität von Israelis und Arabern.

© Schwäbische Post 30.12.2018 17:21
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