Schüler sollten zu Fuß gehen

Zum Thema „Fridays for Future“:

Keine Ahnung was sich die Organisatoren der Demo „Fridays for Future“ gedacht hatten, als sie die Schüler in Ellwangen dazu gebracht haben, für den Klimaschutz zu demonstrieren. Ausgerechnet am Freitag, sodass sich deren Mütter am Wochenende mit ihnen über Klimaschutz unterhalten müssen. Dabei sind sie doch schon gestresst genug. Zahlreiche Termine gilt es im Blick zu behalten. Beginn und Ende von Schule und Kindergarten, damit die Kinder auch immer rechtzeitig vom Familientaxi abgeholt werden.

Allen Klimaschützern muss klar werden, dass es ohne die individuelle Mobilität nicht geht. Wir können auf keinen Fall auf ein Auto verzichten. Ein Katalysator benötigt eine gewisse Temperatur, um Schadstoffe reduzieren zu können. Es dauert 3 bis 5 Minuten bis er seine volle Funktion erreicht. Für die Touren unserer gestressten Mütter bedeutet das, dass sie bei den meisten innerörtlichen Fahrten ohne wirksame Abgasreinigung unterwegs sind! Das gilt auch für die Fahrten zwischen Lidl, Aldi und Co.

Liebe Schüler, ich kann euch nur dazu ermutigen, weiter für den Umwelt- und Klimaschutz zu demonstrieren und vielleicht könnt ihr eurer Mama und der Umwelt eine Freude machen, indem ihr manchen Weg zu Fuß geht.

© Schwäbische Post 05.02.2019 16:51
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Kommentare

derleguan

Keine weiteren Dörfer mehr für die Braunkohle!

Lärm, Schmutz und Enteignungen - RWE rückt in Keyenberg und Kuckum an. Der Energieriese will an die Kohle unter den Dörfern, obwohl sie nach dem Beschluss der Kohlekommission gar nicht mehr benötigt wird. Und die Landesregierung tut nichts dagegen! Wir lassen nicht zu, dass RWE unbemerkt Tatsachen schafft – helfen Sie bitte mit und unterzeichnen Sie die Petition für die Dorfbewohner/innen:

https://campact.org/doerfer_retten