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VfR Aalen - Sachlich und entschlossen analysieren

Als VfR-Fan kann man die Vereinsführung nur bitten die Lage genau zu analysieren. Wie man an der Reaktion der Fans gegenüber den Spielern gesehen hat, kocht die Stimmung immer weiter hoch, und zwar zu Recht. An allen Ecken und Kanten wurden massive Fehler gemacht. Einen unerfahrenen, nicht erfolgreichen Trainer mit einem Dreijahresvertrag ausstatten? Kein Wunder, dass Giannikis kein Interesse daran hat zurückzutreten, immerhin winkt ihm ein Gehalt bis 2021. Innerhalb von ein paar Wochen das komplette Trainerteam auswechseln? Kann man schonmal machen, wenn aber Sabanov als einziger Profierfahrung hat, wohl keine so weise Entscheidung...

Kommen wir einmal zu besagtem Cheftrainer. Ein großes Problem der Mannscxhaft sind, sich wiederholende, individuelle Fehler.Zu den Aufgaben des Trainers zählt es individuelle Fehler abzustellen. Genau das scheint er nicht in den Griff zu bekommen. Giannkis scheint zudem ein sehr unglückliches Händchen zu haben was die Startaufstellung angeht. Jedes Mal wenn Giannikis eine Rotation durchführte scheiterte sie. Sei es Sarr gegen Würzburg, Ristl in der Hinrunde, oder jetzt wieder durch die Nichtaufstellung von Bernhardt und Fennell. Diese absolut undurchsichtige Personalpolitik trägt ebenfalls keine Früchte. Ein Spieler ist immer nur so gut wie sein Trainer. Kein Wunder also, dass Matze Morys und Co. nicht in Form sind.

Zur Mannschaft, dieser ist eigentlich kein Vorwurf zu machen. Man sieht, dass in jedem Spiel Einsatz da ist. Es wird gekämpft und die Spieler sind heiß. Die eben angesprochenen individuellen Fehler kann man vielleicht gar nicht den Spielern zur Last legen, sondern dessen, dass Giannikis durch seine ständige Rotation Unruhe in die Mannschaft bringt. Wenn immer eine neu zusammengewürfelte Mannschaft auf dem Platz steht, kann man nur schwer Harmonie in die Abläufe bringen. Wie oft stößt wer vor, wer nimmt welche Laufwege. Individuelle Spielweisen hat jeder Spieler und damit diese zusammen funktionieren können müssen die Spieler nunmal auf einander abgestimmt und eingespielt sein.

Die Vereinsführung wird wohl sehr bald eine Entscheidung treffen müssen. Die Fans fordern, zu Recht, eine Veränderung. Wahrscheinlich glaubt auch innerhalb der Mannschaft keiner mehr daran, dass man mit einem Trainer mit dem man seit 12 Spielen nicht mehr gewonnen hat nun eine "Serie startet". Ein neuer Trainer scheint unabdingbar, aber wer könnte das sein? Schaut man sich auf dem finanzierbaren Teil des Trainermarktes um, sticht einem Aalen Fan ein Name ins Auge. Peter Vollmann. 

© Georg Wesch 10.02.2019 16:25
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