Lesermeinung

Zum Artikel: „Jetzt doch mit Anschluss der Weststadt?“ vom 3. April 2019

Der SchwäPo-Artikel informiert darüber, dass Experten des Regierungspräsidiums die Stadt Aalen mahnen, sich nicht die zukünftige Chance des Anschlusses der B29 an die Weststadt zu verbauen. Dieser Chance stimmen auch die Planer von Landratsamt und Stadtverwaltung zu. Erstaunlich ist in meinen Augen, dass die Diskussion darüber erst mit der zur erwartenden Beteiligung der Stadt an den Kosten der Lobobrücke neu beginnt.
Durch den vierspurigen Ausbau der B29 sowie durch die Ertüchtigung der Westumgehung würde sich mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit die jetzt schon hohe Verkehrsbelastung im Rombachtunnel und am B29-Knoten Wellandstraße massiv verschärfen, so die Experten.
Ich frage mich, wie weit der Verkehrsstau in Stoßzeiten dann reichen würde?
Anstatt wie heute bis zur St. Thomaskirche in Nesslau, dann bis Hammerstadt oder gar bis Dewangen? Das will ich mir gar nicht vorstellen.
Also liebe Gemeinderäte, bisher soll ja der Anschluss nicht mehrheitsfähig sein. Bewerten Sie die Fakten und sorgen Sie vorausschauend für eine Mehrheit im Gemeinderat für den Anschluss. Und ermöglichen Sie auch dadurch die Entspannung der heute schon unsäglichen Verkehrssituation in der Weststadt.

© Schwäbische Post 08.04.2019 20:37
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