Zweite Niederlassung in Baden-Württemberg

Sie ist Österreichs siebtgrößte Bank wendet sich schwerpunktmäßig an familiengeführte und mittelständische Unternehmen: Die Oberbank ist seit kurzer Zeit auch in Aalen mit einer Filiale vertreten. Vor wenigen Tagen wurde mit einem Festakt der offizielle Start gefeiert.
  • Ein neues Gesicht im Aalener Bankenviertel: Die Oberbank will von ihrer jüngst eröffneten Filiale aus für die Kunden im Ostalbkreis aktiv sein. Foto: wom

Aalen. Seit Dezember 2018 ist die Oberbank mit einer Filiale in der Aalener Bahnhofstraße vertreten. Mit einem Festakt auf Schloss Fachsenfeld ist nun auch offiziell der Startschuss für das Engagement der Bank in Ostwürttemberg gefallen. Dazu war eigens die Führungsriege von Österreichs siebtgrößter Bank aus dem Hauptsitz Linz angereist.

Gegen den Branchentrend weiter auf Expansionskurs

Robert Dempf, Leiter der Niederlassung Deutschland, begrüßte die Gäste und skizzierte den Expansionskurs der Bank, die sich insbesondere an Kunden aus kleineren und mittleren Wirtschaftsunternehmen wendet. Nach Bayern ist das Geldinstitut nun verstärkt in Baden-Württemberg vertreten. Für 2019 sind insgesamt neun Filialgründungen allesamt in Deutschland vorgesehen, wobei der Investitionsfokus neuerlich vor allem auf Baden-Württemberg gerichtet sein wird.

Zweite Filiale der Oberbank in Baden-Württemberg

Aalen ist in Baden-Württemberg nach Ulm die zweite Filiale. Insgesamt verfügt die Oberbank derzeit über 180 Filialen, davon derzeit 35 in Deutschland.

Wie Robert Dempf weiter ausführte, ist die Oberbank außer im Heimatmarkt Österreich und in Deutschland auch in Tschechien, Ungarn und die Slowakei tätig. Rund 2100 Beschäftigte sind derzeit für die Oberbank aktiv.

Franz Gasselsberger, Generaldirektor der Oberbank, stellte auf dem Festakt das Kreditinstitut mit Daten und Fakten vor: Die Bilanzsumme beträgt derzeit 22 Milliarden Euro. Gasselsberger verwies zudem auf die außergewöhnlich hohe Kernkapitalquote von 18 Prozent. Die Oberbank verstehe sich als Universalbank, betonte er.

Die Oberbank konnte zum Jahresanfang ihr 150-jähriges Bestehen feiern. Für das Geschäftsjahr 2018 weist die Jahresbilanz zum neunten Mal in Folge ein Rekordergebnis aus.

Sehr gute Perspektive für die Aalener Filiale

Der Leiter der Aalener Filiale, Franz Kinzler, stellte sein sechsköpfiges Team vor. Die Oberbank, sagte er, wähle bewusst Städte mittlerer Größe mit mittelständischer Wirtschaftsstruktur aus, um sich niederzulassen. Man begleite als Partner schwerpunktmäßig familiengeführte Unternehmen und stehe diesen beispielsweise bei Investitionsvorhaben in Deutschland und Mitteleuropa zur Seite.

Flache Hierarchien ermöglichten der Bank eine besondere Kosteneffizienz. Für die Aalener Filiale sieht Kinzler sehr gute Perspektiven: In zwei bis drei Jahren solle hier der Break-even-Point erreicht sein. ham/pm

© Schwäbische Post 15.04.2019 21:15
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