Auch der Trainer muss jetzt zittern

Folgt bei Ex-Klub Augsburg erneut eine Pleite, könnte Markus Weinzierl schneller als gedacht den Job los sein.
Letzte Ausfahrt Augsburg? Verliert Markus Weinzierl mit seiner Mannschaft an Karsamstag (15.30 Uhr/Sky) auch bei seinem Ex-Klub FCA, dann könnte es trotz der bisherigen Treuebekundungen und der Jobgarantie bis Saisonende durch Sportvorstand Thomas Hitzlsperger eng werden für den 44-Jährigen.

Gelingt dem 1. FC Nürnberg in Leverkusen eine Überraschung, würde der VfB sogar auf einen direkten Abstiegsplatz zurückfallen. Bisher gilt trotz der Stuttgarter 0:1-Niederlage gegen die Werkself und der Roten Karte für Santiago Ascacibar nach dessen Spuckattacke gegen Kai Havertz: „Ruhe bewahren!“ Hitzlsperger fordert außerdem Geschlossenheit: „Wir müssen auf dem Platz Gas geben und in den nächsten Tagen einen Plan für dieses Spiel entwickeln. Das geht nur gemeinsam.“ Wie lange der Argentinier Ascacibar gesperrt wird, blieb zunächst offen.

Noch fünf Punktspiele

Der VfB hat fünf Saisonspiele vor sich: in Augsburg, dann daheim gegen Gladbach, bei Hertha BSC, gegen den VfL Wolfsburg und zum Schluss bei Schalke 04. Aktuell deutet viel darauf hin, dass der VfB in den beiden Relegationsspielen am 23. und 27. Mai gegen den Tabellendritten der zweiten Liga bestehen muss, um die Klasse aus eigener Kraft zu halten. Denn die bisherigen Keller-Konkurrenten Schalke (sechs Punkte Vorsprung) und Augsburg (sieben Zähler voraus) haben sich bereits etwas abgesetzt. Auch deshalb zählt für den VfB in Augsburg nur der Sieg. swp
© Südwest Presse 16.04.2019 07:46
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