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B29-Südumgehung: Lärmschutzmaßnahmen vergessen?

Inzwischen dürfte auch den letzten Befürwortern der Südumgehung klar sein: Die einzig-vernünftige Lösung wäre ein Tunnel gewesen, mit dem allen Bürgerinnen und Bürgern aus Mögglingen, Lautern und Umgebung optimal geholfen gewesen wäre. Leider haben die verantwortlich Handelnden in den Ortschaften und auch die Bevölkerung dies nicht erkannt und alles einfach laufen lassen. Spätestens als ein vierspuriger Ausbau angekündigt wurde, hätte man hellhörig werden und reagieren müssen. Hätte, hätte ... nun ist es leider zu spät!
Die Mögglinger Südumgehung ist ein Verbrechen an Gottes schöner Schöpfung - gegen die Natur am Fuße der Alb. Das Projekt kommt wie ein unfassbarer, surrealer Schildbürgerstreich daher und entspricht nicht dem Stand-der-Technik. Zudem fehlen an den zwischen Mögglingen und Lautern stehenden Monsterbrücken adäquate Lärmschutzmaßnahmen bzw. es wurden überhaupt keine Lärmschutzmaßnahmen umgesetzt. Ein Umstand, der völlig unzumutbar ist und so nicht hingenommen werden kann. Statt sich das nächste Denkmal in Form eines Kunstwerks an der Lautertalbrücke zu setzen, sollten sich die ehemaligen und aktuellen Gemeinderäte und Bürgermeister zunächst einmal um die Umsetzung adäquater Lärmschutzmaßnahmen kümmern. Werden Sie bitte Ihrer (Mit-)Verantwortung für den sozialen Frieden unter der Bevölkerung gerecht! Handeln Sie schnell bevor die aktuell schon vorhandene Aufregung in massive Verärgerung und Wut bei der jetzt schon vom „Autobahnlärm“ gestressten Bürgerschaft von Mögglingen-Süd und Lautern umschlägt.

© Stefan Brucker 07.05.2019 19:10
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