Schwerer Unfall auf der B29-Westumfahrung: drei Menschen verletzt

Die Vollsperrung ist aufgehoben.
  • Bei dem Unfall wurden drei Personen verletzt. (Foto: opo)

Hüttlingen. Auf der Westumgehung der B 29 ereignete sich am Montagnachmittag zwischen Hüttlingen und Affalterried ein schwerer Verkehrsunfall, der eine Vollsperrung nach sich zog. Eine 24 Jahre alte Hyundai-Fahrerin war gegen 13.30 Uhr in Richtung Aalen unterwegs. Dabei geriet sie laut Polizeiangaben auf die Gegenfahrspur, wo sie zunächst den Golf einer entgegenkommenden 19-Jährigen streifte und anschließend frontal mit einem dahinter fahrenden Mercedes eines 64-Jährigen zusammenstieß. Die 24-Jährige wurde schwer verletzt, die 19-Jährige blieb unverletzt, der 64-Jährige wurde leicht verletzt, dessen Beifahrerin wurde schwer verletzt. Alle Verletzten wurden vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus eingeliefert. Alle drei Fahrzeuge müssen abgeschleppt werden. Zudem muss Erdreich wegen ausgelaufener Betriebsstoffe abgebaggert werden. Die Vollsperrung ist aufgehoben, die Unfallstelle geräumt. Den Sachschaden schätzt die Polizei auf rund 57.500 Euro.

© Schwäbische Post 13.05.2019 15:07
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Kommentare

derleguan

Eine generelle Geschwindigkeitsbegrenzung auf Tempo 100km/h in Deutschland könnte man sehr schnell ohne übermäßigen Aufwand machen und würde vielleicht den ein oder anderen Unfall verhindern, vielleicht sogar das ein oder andere Menschenleben retten.

EKAalen

derleguan schrieb am 13.05.2019 um 17:29

Eine generelle Geschwindigkeitsbegrenzung auf Tempo 100km/h in Deutschland könnte man sehr schnell ohne übermäßigen Aufwand machen und würde vielleicht den ein oder anderen Unfall verhindern, vielleicht sogar das ein oder andere Menschenleben retten.

Hallo Herr Leguan. 

Ich glaube nicht dass die Mindestgeschwindigkeit auf der Umfahrung bei ca 180 km/h liegt.

Wenn ich aus "Unachtsamkeit" auf die andere Seite komme reichen u. U. auch schon sehr geringe Geschwindigkeiten aus um einigermaßen größere Verletzungsbilder entstehen zu lassen.

H.Arnold

EKAalen schrieb am 13.05.2019 um 17:41

Hallo Herr Leguan. 

Ich glaube nicht dass die Mindestgeschwindigkeit auf der Umfahrung bei ca 180 km/h liegt.

Wenn ich aus "Unachtsamkeit" auf die andere Seite komme reichen u. U. auch schon sehr geringe Geschwindigkeiten aus um einigermaßen größere Verletzungsbilder entstehen zu lassen.

Auf Bundesstraßen gilt 100 km/h. Unfallursache Handy ist bei diesem Personenkreis eher anzunehmen.

W. K.

derleguan schrieb am 13.05.2019 um 17:29

Eine generelle Geschwindigkeitsbegrenzung auf Tempo 100km/h in Deutschland könnte man sehr schnell ohne übermäßigen Aufwand machen und würde vielleicht den ein oder anderen Unfall verhindern, vielleicht sogar das ein oder andere Menschenleben retten.

Bin etwas irritiert. Auf Bundesstrassen gilt 100 km/h! Ist Ihnen offensichtlich nicht bekannt?

Markus Wiegartz

Wer auf einer geraden, übersichtlichen Strecke von der Fahrbahn abkommt, hat vermutlich gesundheitliche Probleme, sucht seine verlorene Zigarette, stellt sein Navi oder sein Radio ein, muss dringend eine WhatsApp, SMS, o.ä. beantworten oder hat etwas interessantes auf Facebook, Instagram oder Snapchat gefunden. Ich hoffe, dass solche Leute, die Ihrer Verantwortung nicht bewusst sind, nie wieder am Straßenverkehr teilnehmen dürfen. 3 Menschen Schaden zugefügt, ob körperlich oder finanziell.

Gute und rasche Genesung allen Opfern, und wenn es wirklich nicht anders geht, Handy aus, es kann alles warten bis ihr angekommen seid, oder packt es gleich in den Kofferaum! 

Ist ja langsam nicht mehr auszuhalten, da fährt man weil man irritiert von der Beschilderung ist, nach links in und frontal auf den Gegenverkehr, anstatt anzuhalten und sich ein Bild der Lage zu verschaffen (Nicht dieser Unfall!), andere erkennen ein Stauende nicht!?

Wacht endlich auf, es geht hier um Leben, nicht um ein paar Minuten oder Likes!

Irgendetwas aus der Fahrschule sollte doch hängen geblieben sein!

Allen eine gute und gesunde Fahrt!

MuSec2019

Markus Wiegartz schrieb am 14.05.2019 um 00:26

Wer auf einer geraden, übersichtlichen Strecke von der Fahrbahn abkommt, hat vermutlich gesundheitliche Probleme, sucht seine verlorene Zigarette, stellt sein Navi oder sein Radio ein, muss dringend eine WhatsApp, SMS, o.ä. beantworten oder hat etwas interessantes auf Facebook, Instagram oder Snapchat gefunden. Ich hoffe, dass solche Leute, die Ihrer Verantwortung nicht bewusst sind, nie wieder am Straßenverkehr teilnehmen dürfen. 3 Menschen Schaden zugefügt, ob körperlich oder finanziell.

Gute und rasche Genesung allen Opfern, und wenn es wirklich nicht anders geht, Handy aus, es kann alles warten bis ihr angekommen seid, oder packt es gleich in den Kofferaum! 

Ist ja langsam nicht mehr auszuhalten, da fährt man weil man irritiert von der Beschilderung ist, nach links in und frontal auf den Gegenverkehr, anstatt anzuhalten und sich ein Bild der Lage zu verschaffen (Nicht dieser Unfall!), andere erkennen ein Stauende nicht!?

Wacht endlich auf, es geht hier um Leben, nicht um ein paar Minuten oder Likes!

Irgendetwas aus der Fahrschule sollte doch hängen geblieben sein!

Allen eine gute und gesunde Fahrt!

Ich stimme ihnen zu 100% zu. Hinzu kommt die seit Jahren ansteigende Angressivität im Straßenverkehr - da ändert auch ein Tempolimit an der Stelle nichts! Auch der tödliche Motoradunfall auf der B19 vergangene Woche hätte, mit etwas mehr Geduld und Umsicht, vermieden werden können und so den Angehörigen das damit verbundene Leid erspart.

Klaus-Uwe Ehinger

MuSec2019 schrieb am 14.05.2019 um 12:27

Ich stimme ihnen zu 100% zu. Hinzu kommt die seit Jahren ansteigende Angressivität im Straßenverkehr - da ändert auch ein Tempolimit an der Stelle nichts! Auch der tödliche Motoradunfall auf der B19 vergangene Woche hätte, mit etwas mehr Geduld und Umsicht, vermieden werden können und so den Angehörigen das damit verbundene Leid erspart.

"mit etwas mehr Geduld und Umsicht, vermieden werden können....." - das ist schlichtweg falsch! Wir reden hier von menschlicher Dummheit. Es ist an der Stelle ÜBERHOLVERBOT und eine durchgezogene weiße Linie in der Fahrbahnmitte. Zudem war zu diesem Zeitpunkt an dieser Stelle eine Baustelle mit Ampelregelung auf der B 19. Wozu braucht man unter diesen Umständen "etwas mehr Geduld und Umsicht"? Auch das Leid seiner Angehörigen war diesem Fahrer offensichtlich egal. Mir nicht.