Kevin Großkreutz wehrt sich

Kevin Großkreutz hat seine erneute Verwicklung in eine Schlägerei als Hilfsversuch gerechtfertigt. „Egal wo, ich werde immer probieren zu schlichten, und wenn dann noch auf Familienväter mit Kindern und Frauen draufgehauen wird, finde ich, dass es ein Muss ist. Dass ich dann alles abbekomme, und die mit zehn Mann draufgehen, ist es mir einfach wert. Ich werde nie wegschauen“, so der Defensivspieler von Drittligist KFC Uerdingen.

Der ehemalige Profi des VfB Stuttgart hatte via Bild-Zeitung seine Beteiligung an einer Auseinandersetzung am Rande des Kreisliga-C-Spiels seines Dortmunder Heimatklubs VfB Kemminghausen gegen FC Brambauer II bestätigt. Der 30-Jährige wollte nach eigenen Angaben in der Prügelei schlichten, ehe mehrere Anhänger der Gäste den früheren Bundesliga-Profi attackiert hätten.

Großkreutz hatte nach mehreren Eskapaden erst vor zwei Jahren durch eine Prügelei im Stuttgarter Rotlichtviertel für Aufsehen gesorgt. Nach der Schlägerei in der Landeshauptstadt hatte der Ex-Nationalspieler seine Laufbahn vorübergehend auch schon für beendet erklärt. sid
© Südwest Presse 15.05.2019 07:45
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