„Effe“ fordert Bekenntnis zu Kovac

Ex-Nationalspieler kritisiert die Münchner für Umgang mit dem Trainer.
Der frühere Fußball-Nationalspieler Stefan Effenberg, 50, hat den Umgang von Bayern München mit Chefcoach Kovac kritisiert. „Wie soll das mit Niko Kovac als Trainer in Zukunft funktionieren, nachdem sich die Verantwortlichen immer noch nicht zu einem Bekenntnis haben durchringen können? Wie soll ein Trainer, der nicht das volle Vertrauen bekommt, einen Umbruch mitgestalten? Das ist doch unmöglich“, so „Effe“, der als Profi selbst von 1990 bis 1992 und von 1998 bis 2002 das Bayern-Trikot getragen hatte.

Die Münchner hätten damit, so der ehemalige Mittelfeldstar weiter, „ein Fass aufgemacht, das sie gar nicht mehr schließen können“. Er habe für das Verhalten der Bayern-Bosse um Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge „kein Verständnis. Wenn sie Vierter wären, um die Champions-League-Qualifikation kämpfen würden und im Pokal raus wären, könnte ich vielleicht nachvollziehen, dass es Diskussionen gibt. So aber nicht“.

Für Stefan Effenberg gibt es deshalb nur eine Lösung: „Der Verein sollte sich endlich zu einhundert Prozent zu Kovac bekennen. Vielleicht kriegen das die Verantwortlichen ja auch mal hin innerhalb der nächsten 14 Tage. ,Wir stehen ohne Wenn und Aber zu Niko Kovac und gehen mit ihm in die neue Saison.‘ Das kann doch nicht so schwer sein. Es ist traurig, dass sie das bisher nicht geschafft haben.“ sid
© Südwest Presse 15.05.2019 07:45
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