Themenjahr – Malerisches Rothenburg

Künstler Martin Monnickendam porträtierte Rothenburg 1922
  • Sommer in Rothenbrug – vom Niederländer Martin MonnickendamFoto: Stiftung Martin Monnickendam

Rothenburg Nach den Themenjahren zu Renaissance und Reformation hat sich Rothenburg ob der Tauber von 2019 bis 2020 dem Thema „Pittoresk: Rothenburg als Landschaftsgarten“ verschrieben. Das englische Wort „picturesque“ für malerisch liefert die Vorlage für eine Entwicklung, die im 19. Jahrhundert Maler, Dichter und Architekten aus England und Deutschland in die mittelalterliche Stadt zog. Sie suchten und fanden unzählige Motive für ein ländliches Idyll, fernab von Industrialisierung und Großstadt. Mit ihren Werken verbreitete sich der Ruhm Rothenburgs in der ganzen Welt. Diesem Phänomen wird mit verschiedenen Ausstellungen, Musikveranstaltungen und Themenführungen drei Jahre lang nachgespürt. Der Reigen beginnt mit Konzerten im verwunschenen Ensemble Wildbad, wo auch Exkursionen durch den Park, ein Picknick und der Besuch der historischen Kegelbahn locken. Führungen durch die englischen Landschaftsparks der Stadt sowie Besuche in Privatgärten sind ebenfalls Teil des Pittoresken. Zum Verweilen laden Übernachtungspauschalen ein. So können Gäste Zimmer mit malerischen Ausblicken beziehen, geführte Spaziergänge durch die Stadt unternehmen und im Himmelbett des Burghotels Paul Heyses Novelle „Das Glück von Rothenburg“ lesen.

© Schwäbische Post 17.05.2019 18:30
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