Akzeptanz für eigenverantwortliches Lernen

Der Erweiterungsbau der Alemannenschule hat rund 4,5 Millionen Euro gekostet, davon rund 630.000 Euro für Möbel und Einrichtung. Am kommenden Sonntag stehen die Türen zur Besichtigung mit Führungen offen, gleichzeitig befinden sich einige Wahllokale im Gebäude.
  • Der Erweiterungsbau mit den Tischgarnituren der Eröffnungsfeier vom vergangenen Donnerstag. Foto: je
  • Die neuen Klassenzimmer mit Touchboard und Tablets sorgen für einen abwechslungsreichen Unterricht. Foto: je

Hüttlingen. Seit 2013 ist die Alemannenschule Hüttlingen jetzt Gemeinschaftsschule. Seit damals ist die Schülerzahl um über ein Drittel auf 490 gestiegen, und die Klassen 5 bis 10 sind jetzt alle zweizügig vorhanden. Damit ist natürlich auch das Raumbedürfnis an der Schule gestiegen.

Am vergangenen Donnerstag wurde daher ein großzügiger Erweiterungsbau der Alemannenschule eingeweiht – und auch gleich danach für den Unterricht in Beschlag genommen.

„Es wurde Zeit, dass die Räume fertig werden, denn wir hatten es gerade schon sehr beengt hier“, sagte Rektor Ralf Meiser.

Die Akzeptanz der Schule sei sehr groß, so haben sich für das neue Schuljahr 49 Schüler für die fünfte Klasse angemeldet.

Bau war notwendig

Derzeit macht der erste Jahrgang den Realschulabschluss an der Alemannenschule. Auch der Status als Ganztagesschule machte die Erweiterung erforderlich.

Gefragt ist bei uns immer mehr eigenverantwortliches Lernen, sei es in der Schule oder zu Hause.

Ralf Meiser, Rektor

Entstanden sind in rund einjähriger Bauzeit zwei Werkräume und neun modern ausgestattete Klassenzimmer auf drei Stockwerken. Dazu kommen Sanitär- und Toilettenräume, Leermittelräume und ein Technikraum. Auch wurde ein Aufzug eingebaut, der die gesamte Schule jetzt barrierefrei macht.

Alle Klassenzimmer sind mit W-Lan und Pouchboards, die sowohl wie ein Tablet genützt als auch wie eine Tafel beschrieben werden können, ausgestattet.

Gebaut wurde mit den Materialien Holz, Beton und Stahl.

Es gibt moderne Sitzmöbel, auf den Gängen sind Lerninseln eingerichtet. Für jede Klassenstufe gibt es drei Klassenräume, in denen auch unterschiedliche Lernniveaus angeboten werden können. Mit dem Anbau sind für die ganze Schule bessere Fluchtwege entstanden. Beispielsweise gibt es für das dritte Geschoss, die Räume der 9. und 10. Klassen einen eigenen Zu- und Ausgang. weiter auf Seite 39 »

© Schwäbische Post 24.05.2019 22:29
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