Lesermeinung

Abschiebung in Maghrebstaaten

Es ist doch erstaunlich, dass die Grünen immer noch Abschiebungen von Menschen stoppen, die in die Maghreb-Staaten, also Marokko, Algerien, Tunesien, zurückgeführt werden sollten. Die Partei die Grünen sollten sich ein Beispiel an ihrem Vorsitzenden, Herrn Kretschman, nehmen, der inzwischen auch die Maghreb-Staaten als sichere Herkunftsländer erklärt hat. Ich hoffe, dass jetzt die Rückführungen reibungslos durchgeführt werden können.

© Schwäbische Post 02.06.2019 18:43
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Kommentare

derleguan

Fast 70 Jahre nach Verabschiedung der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte 1948 sehen Menschen fassungslos in diesen Tagen diese Werte unter Druck. Wir beobachten, wie die Meinungs- und Versammlungsfreiheit weltweit unter Druck geraten. Die Tätigkeit von zivilgesellschaftlichen Organisationen wird mittlerweile auch in zahlreichen rechtsstaatlichen Demokratien systematisch behindert und eingeschränkt. Nicht nur Journalisten oder Gewerkschafter – jeder Mensch, der seine Rechte einfordert, muss in einer zunehmenden Zahl von Staaten mit Repressalien rechnen. Der Handlungsspielraum für alle, die sich für Menschenrechte, Umweltschutz und gegen Diskriminierung einsetzen wird kleiner.
Hinzu kommt die parallele Zunahme menschenverachtender Herabsetzungen und Drohungen gegenüber Menschen, die anders aussehen, andere Lebensentwürfe haben, bestimmten Gruppen zugerechnet werden oder sich „nur“ für andere Menschen einsetzen.
Wie gehen wir mit Extremismus und Terror um? Wie wirken wir der wachsenden Kluft zwischen Arm und Reich entgegen? Wie geraten beim Kampf um Ressourcen, die dort lebenden Bevölkerungen und unsere Umwelt nicht unter die Räder? Das sind doch die großen Fragen, auf die wir Antworten finden müssen! Unsere Demokratie – sie ist in Gefahr. Rechtspopulisten, Lobbyisten blenden diese Fragen aus. Für sie geht es nur darum, wie wir Flüchtlinge abschieben und wenn ja wie viele.

Drob Drobb

Sind Sie ernst?

Wissen Sie, dass Journalisten, Menschenrechtsakitivisten noch bis heute inhaftiert werden?

Dr. Fekhar, ein Menschenrechtsaktivist in Algerien, ist im Haft am 28/05/2019 gestorben?

(Mehrere andere sind auch im Haft gestorben wie der Journalist & Aktivist Mohamed Tamalt in 2016).

Referenzen:

https://www.nytimes.com/aponline/2019/05/28/world/middleeast/ap-ml-algeria-hunger-strike-death.html

https://www.theguardian.com/media/2016/dec/11/mohamed-tamalt-british-algerian-journalist-dies-hunger-strike

Andere sitzen immer noch im Gefängnis: Herr Hadj Ghermoul z.B. ist noch heute im Haft wegen eine Plakat gegen die fünfte Bouteflika Amtszeit.

Journalisten der staatlichen TV sind unterdrückt,sanktioniert. Fernsehsendungen wurden gestoppt. Ein Moderator wurde suspendiert. Journalisten haben Warnungen erhalten.

Ausländische Journalisten erhalten kein Visum!

Algerien ist kein Rechtsstaat. Informieren Sie sich bitte, bevor Sie solche Irrtümer schreiben.

Grüße.