Lesermeinung

Zum SchwäPo-Interview mit Trainer Roland Seitz vom VfR Aalen vom 17. Juni:

Als ich das Interview in der Zeitung mit Trainer Roland Seitz gelesen habe, war ich etwas enttäuscht über die Aussage, dass er froh ist, wenigstens Oberliga-Mannschaften zu Testspielen bekommen zu haben.

Nun haben mich einige Leute aus der Region Härtsfeld und Aalen angerufen und mir so in etwa Vorwürfe gemacht, warum denn nicht die Sportfreunde Dorfmerkingen als Oberligist gegen den VfR Aalen ein Vorbereitungsspiel bestreiten wollen. Deshalb sehe ich mich gezwungen, hierzu kurz Stellung zu nehmen:

Bereits am 2. Mai habe ich als Gesamtkoordinator der Sportfreunde Dorfmerkingen den VfR Aalen angeschrieben und mich als Testpiel-Gegner beworben. Hierbei gab ich die freundschaftlichen Kontakte zwischen beiden Vereinen, optimale Bedingungen in Dorfmerkingen und Zuschauerwerbung für beide Teams an. Zudem habe ich angeboten, die Einnahmen aus diesem Spiel zu teilen. Dies hat die Verantwortlichen des VfR gefreut und sie wollten abwarten, bis ein neuer Trainer kommt und die Vorbereitung mit ihm besprechen.

Nachdem Herr Seitz als Trainer bekannt war, habe ich den VfR Aalen nochmals angeschrieben. Hierbei bekam ich vom VfR Aalen nochmals zwei Termine, die danach mit dem Trainer abgesprochen werden müssten. Mir waren die Termine egal, Hauptsache ein Spiel gegen den VfR Aalen und Werbung für die Zuschauer.

Als ich nun erneut nachgefragt habe, ob einer der Termine klappt, bekam ich zur Antwort: 'Der Trainer will kein zusätzliches Spiel. Schade, die Fans hätten sich auch mehr Spiele in der Region gewünscht.'

Obwohl nun kein Spiel zwischen den befreundeten Mannschaften zustande kommt, wünschen die Sportfreunde dem VfR Aalen viel Erfolg. Denn sowohl die Sportfreunde als auch den VfR Aalen erwarten schwere Aufgaben in ihren jeweiligen Ligen – mit hoffentlich beidseitigem erfolgreichen Ausgang.“

Josef Schill
Manager SF Dorfmerkingen

© Schwäbische Post 17.06.2019 19:31
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Kommentare

Herbert Grünhagen

Da wundert sich der VfR weshalb das Stadion leer bleibt, keine heimischen Sponsoren anbeissen und die Sympathiekurve nur eine Richtung kennt. Das Zuschauerinteresse wird wohl auch nicht steigen, zumal mit Hofherrnweiler, Dorfmerkingen und Essingen einige Vereine, die guten Fußball spielen, in den Oberen Ligen mitmischen.