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Paris ruft den Klimanotstand aus 09.07.2019, 19:33 Uhr | AFP

  • Klima- und Bewußtseinswandel

und das ZDF den Bildungsnotstand zur besten Sendezeit:

"Drei Herzoginnen für die Krone" war die Antwort des Imperiums auf meinen kurzen Kommentar zu blick/taufe-im-ganz-kleinen-kreis/1799760/ !

Hier zitierte ich Ignaz von Döllinger (1799 - 1890):

"Die Vorliebe für die Monarchie gibt sich als ein Gesetz der menschlichen Natur, als die primitive Offenbarung des politischen Bildungstriebes kund!"

Muss ich dieses Zitat zurücknehmen? Die "schönen, glamourösen, charakterstarken Ehefrauen" von Charles, William und Harry sind vielleicht ein Glücksfall für das britische Königshaus, doch wen interessiert es außerhal Old Englands, "wie harmonisch es hinter den royalen Kulissen zu geht? Sind diese:43 min für die Bürger der Republik (Video verfügbar bis 17.08.2020 !) hilfreich zur Lösung der Probleme in Politik und Gesellschaft oder von den Machern als Ersatzbefriedigung gedacht? Sieht man mit dem "ZWEITEN" wirklich besser? Die Königstreuen werden diese Frage beantworten, gelle?

© 09.07.2019 23:32
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Kommentare

derleguan

wann wird es in Gmünd und Aalen  so weit sein, dass der Klimanotstand ausgerufen wird?? Außerdem wird Frankreich eine Kerosinsteuer auf Flugbenzin einführen - im Alleingang. Dafür braucht Deutschland erst ganz Europa dazu. Frau Swenja Schulze (Umweltministerin), kommen Sie bitte schnell in die Gänge, sonst läuft es wie immer in diesem rückständigen Deutschland.

Martin J.

derleguan schrieb am 10.07.2019 um 06:06

wann wird es in Gmünd und Aalen  so weit sein, dass der Klimanotstand ausgerufen wird?? Außerdem wird Frankreich eine Kerosinsteuer auf Flugbenzin einführen - im Alleingang. Dafür braucht Deutschland erst ganz Europa dazu. Frau Swenja Schulze (Umweltministerin), kommen Sie bitte schnell in die Gänge, sonst läuft es wie immer in diesem rückständigen Deutschland.

Nun haben Sie es geschafft!!!!!

Das Volk bettelt schon um eine neue Steuer, unglaublich!

Im Mittelalter nannte man es Ablasshandel!

Mit einer Kerosinsteuer wird nicht weniger CO² erzeugt, außer die Steuer ist so hoch, dass es sich nicht jeder mehr leisten kannzu fliegen!

derleguan

"Das Volk bettelt schon um eine neue Steuer, unglaublich!"

Da haben einige Leute wirklich noch nicht kapiert, um was es geht - es geht darum die Klimaerwährmung aufzuhalten und damit die Lebensgrundlage der Menschen in Zukunft zu erhalten.

Eine Steuer ist übrigens keine Einbahnstraße, das Geld wird auch wieder ausgegeben. Ohne Steuern hätten wir keine Polizei, keine Lehrer, es würden keine Schienen, Straßen gebaut und und und.... (Manchmal wird auch Unfug finanziert).

Bei einer Flugreise von München nach Sydney und zurück emittiert eine Person 10 935 Kilo CO². Die Pro-Kopf-Jahresemission in Indien beträgt 1600 Kilo CO². Das Klimaverträgliche Jahresbudget einer Person liegt bei 2300 Kilo CO². Ein Jahr Auto fahren mit einem Mittelklassewagen verursacht 2000 kg CO². Ergo für eine Flugreise nach Sydney pro Person könnten 5,5 Personen ein Jahr Auto fahren. (Quelle: Atmosfair)
Seit 2005 ist die BRD berechtigt, Kerosin für Inlandsflüge zu besteuern. Eine Milliarde Euro für den Fiskus! Diese Mittel könnte man in umweltrelevante Projekte stecken. Holland und Norwegen führten dies Steuer bereits ein. Belgien ist in Begriff eine Kerosinsteuer einzuführen. Die Schweiz prüft eine CO²-Abgabe auf Flugtickets. So fragte ich mich während der Diskussion im Gemeinderat, wo bleiben die Vorstöße unserer Landesregierung bezüglich der Besteuerung von Kerosin und/oder der Einführung einer CO²-Steuer?

Natürlich, wenn man das Fliegen für Urlaubsreisen ganz verbieten würde wäre das noch effektiver aber in unserem kapitalistischen System geht es nunmal nur über eine Steuer.

Vielleicht könnte man ja die Kerosinsteuer gleich in umweltfreundlichere Verkehrsmittel wie die Bahn stecken.

Frieder Kohler

"Da haben einige Leute wirklich noch nicht kapiert, um was es geht - es geht darum die Klimaerwährmung aufzuhalten und damit die Lebensgrundlage der Menschen in Zukunft zu erhalten" - so derleguan am 10.07.2019 um 21:24 Uhr !

Heute von der "Klimakanzlerin" in https://www.schwaebische-post.de/politik/klimaversprechen-mit-vielen-leerstellen/1819696/  von ELLEN HASENKAMP :

"In einem Punkt aber sprach Merkel Klartext: „Wenn wir den Klimaschutz vorantreiben, wird es Geld kosten“, sagte sie und fügte umgehend hinzu: „Nichts tun ist nicht die Alternative“. Welches Preisschild genau am Erreichen der Klimaziele 2030 kleben wird, ist derzeit noch nicht absehbar. Und auch hier dürfte es unterschiedliche Vorstellungen geben: CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt hatte schon am Vortag vorsorglich eine gedankliche Verbindung zu den 40 Milliarden Euro für den Kohleausstieg hergestellt.