Leichter Einstieg in den Devisenhandel - 7 Top Tipps für Forex Trader

  • Der Devisenmarkt wird auch als “Forex Market” und der Handel mit Devisen folglich als “Forex-Handel” bezeichnet | Bild: pixabay, rawpixel
  • Das Führen eines Trading-Tagebuchs ist notwendig | Bild: pixabay, PIX1861

Die wohl günstigste Art des Einstiegs in den Devisenhandel ist das selber ausprobieren. Allerdings braucht man Geduld und Lernbereitschaft, um längerfristig erfolgreich in Devisen zu investieren. Das Trading will gelernt sein. Es ist schließlich noch kein Meister vom Himmel gefallen. Die Mühe lohnt sich, denn der Handel von Devisen und binären Optionen boomt.

Natürlich braucht man einen seriösen Anbieter: Die Zuverlässigkeit der Forex Broker im Betrugtest schafft die erste Voraussetzung für den Erfolg der Anleger.

Globale Trends
Devisen sind Buchgelder: Der Devisenmarkt wird auch als “Forex Market” und der Handel mit Devisen folglich als “Forex-Handel” bezeichnet. Viele Broker bieten die Möglichkeit, das Forex Trading zu erlernen. Dabei sind Geduld und strategisches Vorgehen unverzichtbar.

Erfolgreich in Devisen zu investieren, will gelernt sein. Besonders Anfänger müssen sich, zumindest in der ersten Phase, oft mit Verlusten abfinden. Da die Mindesteinsätze pro Trade nicht sehr hoch sind, ist das Risiko etwas geringer. Die zahlreichen Währungspaare bieten nahezu eine Garantie für lukrative Trendbewegungen, wenn man bereit ist, ein wenig flexibel zu sein. Man sollte sich nicht nur auf die Standard-Währungspaare wie Euro/US-Dollar, Euro/Yen oder US-Dollar/Yen festlegen.

Eine verständige Fundamentalanalyse gewährt Anfängern Einblick in die Auswirkungen von Nachrichten und die Finanzpolitik eines Landes auf den Forex Markt.

Der weltweit dezentralisierte Devisenmarkt, bietet Händlern die Möglichkeit beinahe rund um die Uhr aktiv zu sein. Der täglich gehandelte Betrag von über 5 Billionen Us-Dollar fluktuiert in fast jeder Zeitzone über den Globus. Am Devisenmarkt ist folglich immer etwas los. Forex Trading Anfänger sollten sich jedoch vor unrealistischen Erwartungen hüten denn eine Garantie schnell reich zu werden bietet das Trading nicht.

Ist das Handeln mit Devisen also wirklich so Gewinn versprechend? Das muss man selbst testen.

7 Top Tipps für Einsteiger:

  • Sich einen Überblick verschaffen - Wenn Sie das Forex Trading lernen wollen, ist es wichtig zu verstehen, wie der Markt strukturiert ist, denn die Kombination aller Marktteilnehmer schafft diesen Markt. Dabei bemisst sich der Stellenwert einer Partei daran, wie viel Geld sie verwaltet. Werden große Summen durch Hedgefonds und Investmentbanken bewegt oder nur einige tausend Euro von privaten Tradern? Allgemein mindert ein fundiertes Wissen das Risiko. Im Internet sind Informationen zu Trading leicht zugänglich. Doch sollte man seriöse Quellen wählen und das Gelesene hinterfragen und auf den Prüfstand stellen.
  • Ein Demokonto anlegen - Zunächst muss man sich eingehend mit den Grundlagen zum Forex Trading befassen. Nach der Theorie kommen die ersten praktischen Erfahrungen an die Reihe: Um einen Einblick in den Markt und seine Funktionsweisen zu erhalten, kann man die neu erworbenen Kenntnisse mit einem risikofreien Demokonto auf die Probe stellen. Wenn man damit einige erfolgreiche Strategien entwickelt hat, kann man zu einem Live-Konto übergehen.
  • Langfristige Strategien einsetzen - Man sollte erst einmal lernen, sein Kapital zu schützen. Die richtigen Strategien zur Vermehrung des Kapitals erarbeitet man sich dann nach und nach. Das primäre Ziel ist es, das Risiko zu gering zu halten und durch eine langfristig ausgelegte Forex Strategie erreicht man dies am besten. Geduld und eine Bescheidenheit beim gewählten Handelsvolumen sind ebenso Voraussetzung, um das Risiko nicht zu schnell steigen zu lassen. Bis man sich sicherer fühlt, sollte man seine Nerven schonen.
  • Risiken minimieren - Die Mathematik bietet nützliche Hilfestellungen, zur Berechnung von Kontostand, Hebel und Handelsvolumen der gewünschten Anlageklasse. Man sollte sein Risiko stets im Blick behalten. Die Finanzierung des Tradings sollte nicht belasten. So können unvermeidliche Verluste besser verkraftet werden. Das Führen eines Trading-Tagebuchs ist notwendig: Darin sollten Gründe zum Öffnen und Schließen eines Trades genauso aufgeführt werden, wie gemachte Fehler und Erfolge. Durch beständige Analyse verbessert man seine Strategie.
  • Einfache Strategien wählen - Verkompliziert man seine Forex Strategie gleich zu Anfang unnötig mit zu vielen Schaltern und Tools, verliert man schnell den Überblick. Je umfangreicher die Trading Strategie ist, desto schwerer kann man ihr folgen. Es kommt letztlich nicht auf die Anzahl der angewandten Tools an, sondern darum, der ausgewählten Tools auch richtig einzusetzen. Recherchen geben Auskunft über erfolgversprechende Strategien und Tools, die eine Analyse vereinfachen. Als hilfreich erweisen sich auch sogenannte EAs (Expert Advisor, ein FX Robot). Jedoch ist ihr langfristiger Nutzen davon abhängig, dass sie bei veränderten Marktbedingungen neu eingestellt werden.
  • Verfügbare Märkte erforschen - Ausschließlich den größten Währungspaaren Beachtung zu schenken, schränkt die Vielzahl der Möglichkeiten ein. Zwar sind die tägliche Volatilität und die niedrigen Spreads von Vorteil, aber man sollte doch auch andere Märkte nach Alternativen durchsuchen. Exotische FX Paare können oft auch lukrative Trendbewegungen bieten. Auch um Overtrading zu vermeiden, sollte man sich nicht nur auf einen Markt beschränken. Insgesamt gilt es mit Spekulationen vorsichtig zu sein. Der tatsächlich sichtbare Trend sollte die jeweilige Strategie bestimmen, egal um welches Marktsegment es sich handelt.
  • Am Ball bleiben - Spreads steigen, sobald Nachrichten veröffentlicht werden und wenn man kein professioneller News Trader ist, sollte man sich als Forex Einsteiger vom News Trading fernhalten. Erfährt man über die Medien oder den Forex Kalender von relevanten Neuigkeiten, dann hat der Markt diese längst schon verarbeitet. Der Ausstieg aus einem Trade ist genauso wichtig wie dessen Eröffnung. Um große Verluste zu vermeiden, dürfen Neulinge das Schließen der Trades nicht vernachlässigen. Eigentlich sollte dies selbstverständlich sein, doch handelt es sich hierbei um eine gängige Fehlerquelle bei Einsteigern.

Fazit
Jeder kann seine Transaktionen von zu Hause oder von jedem anderen Ort aus verwalten. Mobile Versionen der neuesten Handelsplattform auf dem Smartphone machen die Handhabung flexibel und leicht zugänglich. Der Markt ist riesig und komplex, unberechenbar und dynamisch. Intelligenten Strategien, die zu den richtigen Entscheidungen führen können, das Trading sehr lohnend machen: Einen Versuch ist es wert.

Anfänger können als Forex-Broker schon mit ungefähr $100 ein Konto eröffnen und handeln. Tatsächlich, aber es gibt es sogar Mikro- und sogar Cent-Konten. Damit ist der Einstieg in den Devisenhandel weniger teuer als der Erwerb von Aktien.

Bild: pixabayrawpixel | pixabayPIX1861

© Schwäbische Post 12.08.2019 11:59
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