STICHWORT LEIHMUTTERSCHAFT

LEIHMUTTERSCHAFT

Laut Embryonenschutzgesetz ist es in Deutschland verboten, einen Embryo einer Leihmutter einzusetzen und das Kind von ihr nur austragen zu lassen. Ebenso verboten ist die gezielte Herstellung von Embryonen mit der Absicht, sie später zu spenden. Der Gesetzgeber will so die geschäftsmäßige Vermittlung von Embryonen unterbinden.

In anderen Ländern – etwa der Ukraine oder den USA – sind Leihmutterschaften prinzipiell legal. In den USA werden sie häufig von Prominenten in Anspruch genommen.

Reproduktionsmedizinisch gibt es zwei verschiedene Vorgehensweisen: Entweder, der Embryo mit dem genetischen Material der „bestellenden“ Eltern wird einer Leihmutter in die Gebärmutter eingepflanzt und von ihr ausgetragen. Oder die Eizelle der Leihmutter wird mit einer Samenzelle des Mannes befruchtet, womit sie dann nicht nur austragende, sondern auch genetische Mutter ist. eb
© Südwest Presse 13.08.2019 07:45
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