Lesermeinung

Zum Thema Hallenbad:

Eine sehr gute Nachricht für die Natur am Nepperberg, die Frischluftzufuhr für Schwäbisch Gmünd und dem Kampf gegen den Klimawandel – das neue Spaßbad wird nicht gebaut. Der Bürgerinitiative (BI) Taubental und dem Regierungspräsidium sei Dank, dass sich Gmünd nicht in eine ausweglose Schuldenfalle manövriert hat. Doch spätestens seit den Plänen von 2013 eine Sommerrodelbahn im Taubental zu errichten ist klar, dass die Stadtverwaltung Gebiete um das Taubental, Nepperberg, Lindenfirst und Zeiselberg mit „großartigen“ Bauprojekten überziehen will. Die Bauten der Hoffnungsträger im Taubental, Türmerstüble, Backhaus, der immer größer werdende Skypark, der für Insekten, Vögel und Natur völlig unbrauchbare Zeiselberg sind Zeichen dieser Entwicklung. Der Stadtsprecher Markus Herrmann kreierte aus dem Gebiet des Parkplatzes am ehemaligen Güterbahnhof einen „Gleispark“. Ein Park besteht für mich aus Grasfläche, viel Baumbestand vielleicht mit Fußweg durchzogen. Warum machen wir in Gmünd aus diesem Parkplatz nicht einen echten Gleispark, der den Namen auch verdient? Vielleicht noch mit Kneipbad, sodass sich die Jugendlichen nach ihrem Sport und Spiel auf der völlig überhitzen Jugendmeile nebenan abkühlen und erfrischen können. Bevor ein neues gigantisches Großprojekt dort geplant wird.

© Schwäbische Post 13.08.2019 20:03
173 Leser
Ist dieser Artikel lesenswert?
Kommentar schreiben
Zu diesem Artikel wurden noch keine Kommentare geschrieben.