Dewangen ist stets am Puls der Zeit

Wirtschaftlich steht Dewangen gut da und eine Natur westlich des Ortes, die fast wie das Allgäu aussieht, lädt zum Wandern ein.
  • Blick auf Dewangen von Westen her. Die hügelige Umgebung brachte der landwirtschaftlich geprägten Gegend auf der Hochfläche zwischen Heuchlingen im Leintal und Hüttlingen im Kochertal den Namen Welland ein. Foto: privat, Julius Eiberger
  • Die „Neue Mitte“ in Dewangen umfasst Brunnen, Wellandmarkt und die Ortschaftsverwaltung. Foto: als

Aalen-Dewangen. Die Geschichte Dewangens reicht zurück bis ins Jahr 1298. Damals wurde der Ort urkundlich erwähnt, als Konrad von Weinsberg dortigen Besitz mit dem Reich tauschte. 1803 kam der Ort zum Königreich Württemberg und wurde in das neu errichtete Oberamt Aalen eingegliedert. Wie auch Fachsenfeld und weitere Teilorte, wurde Dewangen am 1. Januar 1973 nach Aalen eingemeindet. Zur Gemarkung Dewangen zählen unter anderem die Orte und Weiler Rodamsdörfle, Bernhardsdorf, Reichenbach und Faulherrenhof.

Die Nahversorgung für die rund 3200 Einwohner ist gewährleistet. Seit Oktober 2018 besteht der Wellandmarkt im Ort. „Wir wollen unsere Teilorte aktuell halten und deren Anliegen umsetzen“, sagt Zeißler und beschreibt, was dafür in Zukunft umgesetzt werden solle. So stehe im kommenden Jahr der Wunsch nach der Umwandlung der Schwarzfeldschule in eine Ganztagsschule an. Zudem wird eine Kindertagesstätte neu gebaut. Weiterhin sei eine bessere Breitbandversorgung wichtig und das Neubaugebiet „Birkäcker“ in Planung. Anfang September eröffnet die neue Intensivpflege „Lebenswert“ für schwer kranke Patienten. Der neue Fahrradweg zwischen Dewangen und Fachsenfeld befindet sich momentan im Bau. Großgeschrieben wird das Vereinsleben in Dewangen. Die Ringermannschaft des TSV spielte lange Zeit in der Bundesliga, der örtliche Schwäbische Albverein pflegt zahlreiche schöne Wanderwege rund um Dewangen. Zudem feiert der MSC Reichenbach Ende September sein 50-jähriges Jubiläum.  als

Wir wollen unsere Teilorte aktuell halten.

Andrea  Zeißler  Ortsvorsteherin
© Schwäbische Post 22.08.2019 10:04
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