Lebhaftes Miteinander in Fachsenfeld

Der rund 3600 Einwohner zählende Ort am nordwestlichen Ende des Stadtgebietes Aalen hat sich in den letzten Jahren gut entwickelt.
  • Das Rathaus in Fachsenfeld beherbergt heute auch Räume für die Freiwillige Feuerwehr. Foto: als
  • Das Waiblinger Brünnele mit Ruhebank. Foto: als

Aalen-Fachsenfeld. Beim Namen Fachsenfeld dürfte vielen zunächst das im 16. Jahrhundert erbaute Schloss in den Sinn kommen. Erstmals urkundlich erwähnt wurde Fachsenfeld schon im Jahr 1230. Es gehörte den Herren von Fachsenfeld, die wahrscheinlich ein Zweig der Herren von Waiblingen waren. Diese waren auf der Burg Waiblingen auf halber Berghöhe beim heutigen Ortsteil Waiblingen ansässig und standen im Dienste der Staufer. Der ringförmige Burgstall der ehemaligen Burg Waiblingen ist noch heute vorhanden und erkennbar.

Nachdem der Ort 1806 zum Königreich Württemberg kam und dem Oberamt Aalen zugeordnet wurde, ist Fachsenfeld zum 1. Januar 1973 in die Große Kreisstadt Aalen eingemeindet worden. Zu Fachsenfeld gehören die Weiler Himmlingsweiler, Spitz und Waiblingen. Weitere Erinnerungsstätten an die frühere Zeit sind das Ott’a- Häusle in Himmlingsweiler und das Arbeiterwegle.

In Fachsenfeld lohnt es sich zu leben.

Jürgen  Opferkuch  Ortsvorsteher

Heute präsentiert sich Fachsenfeld als eine lebhafte Wohngemeinde innerhalb des Aalener Stadtgebietes. „Sehr viele Zugezogene sind in den Vereinen aktiv“, weiß Ortsvorsteher Jürgen Opferkuch zu berichten. Daraus resultiere ein gutes Miteinander im Ort. Das alle zwei Jahre stattfindende Dorffest und der mittlerweile im Ort groß gefeierte Fasching bringt die Bürger näher zusammen. Näher zusammen rückt auch das Wellland durch den derzeit im Bau befindlichen neuen Radweg zwischen Fachsenfeld und Dewangen. Opferkuch setzt auf seniorengerechtes Wohnen neben der jungen Bevölkerung, die Nahversorgung im Ort ist derzeit gesichert. „In Fachsenfeld lohnt es sich zu leben“, fasst er zusammen. als

© Schwäbische Post 22.08.2019 10:04
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