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Zu den Themen Klimawandel und Klimaschutz

Klimaschutz auf allen Kanälen. Niemand soll dieser unablässigen Behauptung in TV, Hörfunk und Zeitungen entkommen: CO2, das durch jegliches menschliches Tun entstehe, schädige das Klima. Dieses CO2 sei klimaschädlich. Auch Kinder sollen dies verinnerlichen, liest man im Bericht der Schwäbischen Post über Aktivisten für das Umkrempeln unserer Gesellschaft. Der „act for transformation“ etwa verfolgt dieses Ziel

Klimaschützern ist unsere demokratische Ordnung ein Hindernis. 30 Jahre nach dem Ende der sozialistischen Diktatur in Deutschland muss man daran erinnern: Eine Podiumsdiskussion zum Klimaschutz mit mehreren Vertretern unter anderem vom Theater der Stadt Aalen, einem Behördenleiter der Stadt, einem Aktivisten von Greenpeace wurde im März 2010 so angekündigt: „Warum fällt es Menschen schwer, im Sinne eines höheren Ziels zu kooperieren? Bietet die Demokratie die besten Voraussetzungen für die Umsetzung effizienter Umweltpolitik?“

Umweltschutz und Naturschutz in einer Demokratie ist richtig, wichtig und möglich. Klima, wie es definiert ist, kann man nicht schützen. Prof. Jørgen Randers, unter anderem Berater des Club of Rome, sagte 2012: „Die Kommunistische Partei Chinas ist nach meiner Einschätzung ein ‚wohlmeinender Diktator’, der das Richtige tut, weshalb ich es nicht schlimm finde, dass die Partei sich diese Macht nimmt.“ Man muss darauf hinweisen: Die Jugend in Deutschland sehnt sich, angetrieben von den Systemveränderern über fast alle Parteien hinweg, nach dieser alles umfassenden Machtausübung, gerechtfertigt durch sogenannten „Klimaschutz“. Die junge Generation in Hongkong protestiert und wehrt sich gegen eben diesen „wohlmeinenden Diktator“, weil sie genau weiß, dass dies das Ende von Demokratie und Freiheit bedeutet.

© Schwäbische Post 22.08.2019 20:40
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derleguan

Wohin flogen Sie in diesem Sommerurlaub? Unser Blick ist auf touristisch lohnenswerte Ziele und Events gerichtet. Wir begeistern uns für Hotspots und „places to see before you die“. Land und Leute, das war gestern. Billigflieger, Kreuzfahrtschiffe und Regierungen, die das Billigfliegerangebot auf Kosten der Steuerzahler und der Umwelt aufrechterhalten helfen dabei. Ein Flug ins überstrapazierte Amsterdam kostet manchmal nur 30€, so viel wie ein Mittagessen und ein Wein dort. Weltweit steigen jährlich ca. 4 Milliarden Menschen in ein Flugzeug. Ständig schwirrt eine Flotte von über 22 000 Flugzeugen rund um die Erde. Trotz Dauerdiskussion über Klimaschäden, die das Fliegen mit sich bringt. Unsere Wahrnehmung ist scheinbar alternativlos. Die Besteuerung von Flugbenzin ist ein "no go", weil alle Welt immer mehr fliegt. Sie steht auf keiner politischen Agenda mehr. Der Billigflieger gehört zum Konzept. Es wäre allerhöchste Zeit einmal darüber nachzudenken, ob es bis in alle Zukunft so sein muss, dass Menschen auf kosten der Steuerzahler, Flughafenbediensteter und der Umwelt manchmal mehrmals im Jahr in Urlaub fliegen.      fydgdb