Bußgelder bei Überladung des Autos

Zuladung  Ob nach dem Einkauf im Baumarkt oder beim Packen des Autos für den Urlaub: Die erlaubte Zuladung dürfen Autofahrer nicht überschreiten. Ihnen drohen bis zu 235 Euro Bußgeld und ein Punkt in Flensburg.
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Überladene Autos beschleunigen und bremsen schlechter und laufen Gefahr, in Kurven oder beim Wechseln der Spur ins Schleudern zu kommen. Sie brechen schneller aus und werden schneller instabil. Somit steigt das Unfallrisiko deutlich.

Bei einem Kompaktauto etwa lassen sich oft zwischen 400 und 550 Kilogramm zuladen. Genauere Auskunft gibt ein Blick in die Zulassungsbescheinigung Teil 1 (Fahrzeugschein).

Von der unter dem Punkt F.2 angegebenen zulässigen Gesamtmasse ziehen Autofahrer die Leermasse unter Punkt G ab und erhalten so die erlaubte Zuladung. Der so ermittelte Wert darf das gesamte Gewicht des Gepäcks samt Anbauteilen wie beispielsweise Heck- oder Dachträger, Fahrräder und das Gewicht der Passagiere nicht überschreiten. In der Leermasse im Fahrzeugschein schon mit eingerechnet sind 75 Kilogramm für den Fahrer sowie das Bordwerkzeug, der Verbandkasten, das Warndreieck und ein zu 90 Prozent gefüllter Treibstofftank.

Im Zweifel lässt man das komplett beladene Gefährt einfach auf einer öffentlichen Waage wiegen. Wer überladen fährt, riskiert hohe Bußgelder und im Falle eines Unfalls sogar seinen Versicherungsschutz. dpa

© Schwäbische Post 23.08.2019 14:46
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