Radfahrer verletzt sich schwer

14-Jähriger fährt frontal auf ein Auto.

Schwäbisch Gmünd. Ein 14 Jahre alter Radfahrer ist am Samstag gegen 18 Uhr auf dem linken Gehweg im Nepperberg in Richtung Güterbahnhof gefahren. Auf Höhe des Bahnhofs fuhr er, ohne auf den Verkehr zu achten, zwischen geparkten Autos hindurch auf die Fahrbahn. Dabei prallte er frontal auf den ordnungsgemäß aus Richtung Güterbahnhof heranfahrenden Audi eines 48-Jährigen. Der Radfahrer wurde schwer verletzt.

© Schwäbische Post 15.09.2019 13:55
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Unser Verkehrssystem ist mörderisch. So wichtig langfristige, auch technologische Alternativen sind, auf den Einstig in die Verkehrswende kommt es an. Zu viel Individualverkehr, Autos, zerstören die Lebensqualität in Städten, produzieren vergiftete Luft, krankmachenden Lärm, Stau und Flächenfraß für Straßen. Gleichzeitig sind auf dem Land ganze Regionen vom ÖPNV abgehängt und unerreichbar für alle, die kein Auto besitzen. In Deutschland blockieren Autolobby und Politik bisher den Wandel des zerstörerischen Systems. Wir brauchen klimagerechte Umverteilung. Weg mit den umweltschädlichen Subventionen von Dieselkraftstoff, den Dienstwagenprivilegien, Schluss mit den Prestigeprojekten wie Stuttgart21 oder dem Flughafenausbau. Wir brauchen eine Kerosinsteuer, einen kostenlosen Personennahverkehr, Abschaffung der Steuer von Bahntickets.

derleguan schrieb am 15.09.2019 um 15:28

Unser Verkehrssystem ist mörderisch. ...

Ja, wir müssen in Deutschland für etwa 3.500 Toten im Straßenverkehr die Verantwortung übernehmen. Im gleichen Zeitraum sterben etwa 12.000 Menschen von eigener Hand, etwa 10.000 Menschen verunglücken tödlich im Haushalt, 70.000 sterben an den Folgen von Alkohol und Tabak ... viele Todesfälle wären vermeidbar.

Und was hat das alles mit einem unvorsichtigen Jugendlichen zu tun, der seine Fähigkeiten total über- und die Risiken total unterschätzt hat?

... vergessen wurden in der Aufzählung  die  67.967 Schwerverletzten und die 328.051 Leichtverletzten im Staßenverkehr, die man einfach so hinnimmt.

......Leichtverletzte wird es aber sicherlich auch im Haushalt geben.