Die FIBA Weltmeisterschaft 2019 in China in Zahlen

  • FIBA 2019: erstmals in der Geschichte nehmen 32 Mannschaften an der Endrunde teil | Bild: unsplash, Markus Spiske
Mit der Weltmeisterschaft 2019 ist derzeit hochklassiger Basketball in China zu bestaunen. Fünf lange Jahre lang mussten die Zuschauer vor Ort und vor den Bildschirmen warten, ehe die Helden des Sports wieder auf der größten internationalen Bühne nach den Olympischen Spielen aktiv wurden. Abseits des möglichen Hattricks der Vereinigten Staaten gibt es noch viele weitere interessante Zahlen und Fakten zum Turnier.

USA können Jugoslawien hinter sich lassen
Fünfmal gewannen die Vereinigten Staaten bislang die von der FIBA organisierte Basketball-Weltmeisterschaft. Damit bietet das Turnier 2019 die große Chance, sich den alleinigen Titel des Rekordtitelträgers zu sichern. Diese teilen sich die USA bislang noch mit Jugoslawien. Die Nation, die in ihrer damaligen Form seit 2003 nicht mehr existiert, konnte im Verlauf der Jahre ebenfalls fünf Weltmeisterschaftstitel einfahren und dominierte vor allem in den 90-er Jahren. Ein weiterer alleiniger Rekord würde darin bestehen, die WM zum dritten Mal zu gewinnen. Von den südamerikanischen Ländern hat es nur Brasilien bis jetzt zweimal ins Finale geschafft.

Schon jetzt weist das Turnier viele Besonderheiten auf. So nehmen zum Beispiel erstmals in der Geschichte 32 Mannschaften an der Endrunde teil. Vor fünf Jahren war die Teilnehmerzahl noch auf 24 begrenzt. Wie auf Betway Sport beschrieben, handelt es sich deshalb um die schwierigste Weltmeisterschaft aller Zeiten, bei der kein Achtelfinale mehr gespielt wird. Stattdessen folgt eine zweite Gruppenphase auf die Vorrundenpartien. Dass sich Deutschland nicht allzu gut schlug, ist mittlerweile bekannt. Immerhin kann die Olympia-Qualifikation für Tokio 2020 noch über ein Qualifikationsturnier gelingen.

Die USA muss sich einen weiteren Weltmeisterschaftsgewinn streichen mit dem frühen Rauswurf. Vor allem in einer Sportart wie Basketball ist es nicht immer einfach, an jedem Spieltag die volle Leistung abzurufen. Im Finale werden zum ersten Mal in der Geschichte der FIBA Weltmeisterschaft zwei spanischsprachige Länder gegeneinander treten. Der Basketball in Europa ist laut Spiegel mit Nationen wie Spanien und Frankreich aussichtsreich vertreten.

Wer auch immer sich letztlich zum neuen Weltmeister krönt: Die Fans dürfen ein großes Schauspiel erwarten, das die besten Nationen der Welt beinhaltet. Eine Überraschung, wie es sie beim Endturnier 1954 gab, als die Philippinen laut IfoSta mit Platz 3 das Podest erreichten, ist nach wie vor möglich. Australien ist als letzte Mannschaft im Turnier, die nicht vom europäischen oder amerikanischen Kontinent stammt. Ob es für die ganz große Sensation reichen wird?

Bildquelle: unsplashMarkus Spiske

© Schwäbische Post 17.09.2019 08:20
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