Lesermeinung

Zur erneuten Kandidatur von Winfried Kretschmann:

Winfried Kretschmann will es noch einmal wissen und die Residenz Villa Reitzenstein weiterhin behaupten. Dabei dürfte der grüne Doyen und Grandseigneur nicht die schlechtesten Karten haben. Sachkundig, moderat, besonnen, weitsichtig, eloquent und mit einer gesunden Portion Esprit, Witz und Humor ausgestattet, hat er es geschafft, dass seine Popularitätskurve stetig nach oben stieg. Mit seinem landesväterlich-charismatischen Nimbus scheint er geradezu prädestiniert dafür, die Politik in unserem Ländle auch in Zukunft nachhaltig zu prägen.

Seine überambitionierte Herausforderin aus dem Oettinger-Clan, eine eiserne Lady und impulsive Powerfrau, hat ihren Hut in den Ring geworfen, obwohl sie in ihrer Funktion als Bildungsministerin wenig reüssierte. Das beweisen zu Genüge das Desaster mit dem Projekt „Ella“, die alarmierenden Zahlen zum landesweiten Unterrichtsausfall und der akute Lehrermangel.

Und Landes-SPD-Konkursverwalter Stoch sollte, anstatt die lebende Ikone Kretschmann permanent zu demontieren, sich lieber auf die Suche nach einer geeigneten Partnerin machen. Deine Kontrahenten, Winnie, ob sie nun Eisenmann, Strobl, Rülke oder Gögel heißen, können dir noch so sehr am Zeug flicken, sie haben alle nicht das Zeug dazu, einen ungekrönten grünen Monarchen vom Thron zu stoßen.

© Schwäbische Post 19.09.2019 20:13
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Kommentare

Frieder Kohler

https://www.schwaebische-post.de/suedwest/radikaler-sound/1823237/ gelesen?

Ob Muschel oder (G)Scheidle, der Wahlkampf ist eröffnet! G steht für GRÜN mit schwarzen Flecken, die bibelfesten Wähler*innen werden in 3 Teufels Namen den 2. Teufel an die Wand malen und ihn mit ihrem Kreuz von diesem "abhängen". Ob der "Hochwürden" überhaupt seinen Wahlkampf antreten kann, steht noch in den Sternen, die Muschel in meiner Hand sagt anderes...