Querpass

Ibrahimovic auf Gretas Spuren

  • über die Denkmäler von Fußballstars Gerold Knehr Foto: Gerold Knehr
  • So sieht sie aus, die bronzene Statue zur goldenen Karriere des Zlatan Ibrahimovic. Foto: Peter Arvidson/dpa
Wer ist der Größte unter all den Fußball-Stars? Lionel Messi jedenfalls nicht. Zumindest wenn es um die Größe der Statue geht, die ihm gewidmet ist. Im „Paseo de la Gloria“ in Buenos Aires steht neben Denkmälern anderer argentinischer Sportstars auch die Büste des 1,70 Meter kleinen Fußball-Flohs – in Lebensgröße.

Da macht die 2,40 Meter große Statue von Cristiano Ronaldo am Flughafen von Funchal auf seiner Heimatinsel Madeira schon mehr her. Glücklich war CR7 zumindest mit der ersten Ausgabe allerdings nicht. Die glich derart wenig dem original Adonis-Körper, dass der Portugiese Hohn und Spott über sich ergehen lassen musste. Er vergatterte den Künstler zu einer zweiten Version. Als die eingeweiht wurde, scharte sich eine Klasse mit etwa 20 Schülern um das Denkmal.

Dies galt es für Zlatan Ibrahimovic zu übertreffen. Zur Einweihung seiner Bronzestatue, die mit knapp drei Metern Höhe die seiner Rivalen übertrifft, gab der 38-Jährige per Twitter allen Kindern seiner Heimatstadt Malmö eigenmächtig für Dienstag Nachmittag schulfrei. Nach den Friday-for-Future-Protesten ein weiterer Frei-Tag für die Schüler? Nein, sagte der Schulkommunalrat.

Der Allergrößte aber ist – Uwe Seeler! Vor dem Hamburger Volksparkstadion steht im Maßstab 1:20 der Bronze-Fuß von „uns Uwe“. Hochgerechnet hätte das komplette Denkmal eine Höhe von 34 Metern.
© Südwest Presse 09.10.2019 07:45
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