Rucksack-Reisen brauchen gute Planung

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Rucksack-Reisen sind beliebter denn je. Immer mehr Reiselustige entscheiden sich dafür, Land und Leute mit einem Rucksack und ohne viel Gepäck zu entdecken. Die Vorteile gegenüber einer normalen Urlaubsreise liegen auf der Hand. Während klassische Ferienaufenthalte meistens nur einen Standort einbeziehen, verweilen Backpacker oft nur wenige Nächte in einem Hotel, um dann in einen anderen Ort weiterzureisen.

Doch eine Rucksackreise setzt eine gute Planung voraus. Sowohl die einzelnen Reise-Etappen als auch das Gepäck sollten sorgfältig geplant werden. Der erste Schritt stellt immer die Planung des Reiseziels dar. Backpacker brechen sowohl zu Fernreisen als auch zu Aufenthalten im eigenen Land auf. Diejenigen, die sich zum ersten Mal für eine Rucksackreise entscheiden, neigen häufig dazu, die Distanzen zwischen den verschiedenen Standpunkten zu unterschätzen. Grundsätzlich sollte der Zeitplan nicht zu eng sein. Weiterhin ist es empfehlenswert, sich schon in dieser Phase einen Überblick über verschiedene Transportmittel zu machen, mit denen sich auch größere Distanzen gut zurücklegen lassen.

Kosten genau kalkulieren
Erst wenn der grobe Reiseablauf steht, ist es möglich, die entstehenden Kosten abzuschätzen. Backpacking-Reisen sind oftmals ein wenig günstiger als die klassischen Pauschalreisen, da insbesondere die Freizeitangebote der Hotels nicht mit genutzt werden. Trotzdem sollte ein konkretes Tagesbudget vorab festgelegt werden, um böse Überraschungen zu vermeiden. Beim Tagesbudget werden grundsätzlich Verpflegung, Transport und Unterkunft berücksichtigt. Wichtig ist es, dass Tagesbudget nicht zu eng zu schnüren, sodass sich böse Überraschungen vermeiden lassen. Mittlerweile müssen Backpacker nicht mehr die ganze Reisekasse mitführen, was insbesondere bei Aufenthalten in unsicheren Regionen praktisch ist.

Übernachtung, Verpflegung und Freizeitaktivitäten können vielerorts auch per Karte oder Überweisung gezahlt werden. Bei Überweisungen außerhalb der EU muss jedoch mit horrenden Gebühren der Hausbanken gerechnet werden. Eine Alternative sind an dieser Stelle Anbieter wie Western Union, die sich auf Auslandsüberweisungen spezialisiert haben und diese besonders schnell anbieten. Damit im Reisetrubel keine Rechnung vergessen wird, kann die Überweisung direkt per App unterwegs erfolgen.

Darüber hinaus sollte natürlich auch immer ein bisschen Bargeld mitgeführt werden. Dieses wird am besten vor Ort in der Landeswährung abgehoben. Am einfachsten ist das mit einer Kreditkarte möglich. Bei der Auswahl der Kreditkarte gilt es darauf zu achten, dass kostenlose Bargeldabhebungen möglich sind.

Das richtige Gepäck
Steht das Reiseprogramm und sind die Finanzfragen geklärt, kann es mit dem Gepäck weitergehen. Backpacker besinnen sich ausschließlich auf die Mitnahme eines Rucksacks. Die Rucksäcke für diese Reisen sind üppiger als die einfachen Freizeitmodelle, die es gibt. Trotzdem ist zum einen der Platz begrenzt und zum anderen sollte auch ganz einfach das Gewicht nicht zu hoch sein. In den meisten Fällen reichen Rucksäcke mit einem Volumen von 50 Litern aus.

Grundsätzlich sollte nicht zu viel Kleidung mitgeführt werden, denn diese lässt sich mittlerweile beinahe überall problemlos und gegen eine geringe Gebühr waschen. Auf Luxusartikel wird verzichtet. Wer mehrere Nächte in einem Hotel verweilt und tagsüber Ausflüge plant, kann zusätzlich eine Umhängetasche oder einen kleinen Tagesrucksack mitnehmen. Beides lässt sich in der Regel kompakt zusammenfalten und bietet den Vorteil, dass bei den Ausflügen nicht der komplette Rucksack immer wieder mitgenommen werden muss. In einer Bauchtasche lassen sich zudem immer ein bisschen Bargeld und die wichtigsten Dokumente verstauen.

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© Schwäbische Post 10.10.2019 11:40
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