Lesermeinung

Zu den Berichten übers Aalener Aalbäumle:

Ich finde es sehr schade, dass Inge Birkhold nach 23 Jahren einen Schlussstrich unter diese erfolgreiche, aber unendliche Geschichte zieht. Und ich kann es verstehen.

Wenn man sich 23 Jahre um das Allgemeinwohl von Familien, Kindern und älteren Bürgern kümmert, mit viel Fleiß und Elan die Bewirtschaftung der Hütte mit Frischwasser und Essen sicherstellt, und dann feststellen muss, welchen Stellenwert dieses Engagement bei der Stadtverwaltung und Teilen des Gemeinderates hat, kann man ihren Frust schon verstehen.

Da ist die Stadt in den ganzen 23 Jahren nicht Willens und in der Lage eine annähernd tragbare Lösung für Strom, Wasser und WC zu finden. Bei prestigeträchtigen Großprojekten dauert das nicht so lange.

Da werden in rasant kurzer Zeit fast wie in einer Nacht- und Nebelaktion sechsstellige Summen für privat organisierte und leider defizitäre Festivals freigegeben, Millionen für Design-Stege aufs Stadtoval investiert und unnötige Fantribünen für eine Handvoll Ultras errichtet, deren Verein nicht mal ein Fankonzept zustande bringt, das die Beseitigung der Schmierereien an Brücken, Fassaden und Laternenmasten ermöglicht. Alles Ausgaben ohne Gegenleistung – zulasten der Bürger, die das bezahlen müssen. Braucht das Aalen wirklich? Oder brauchen das vielleicht nur ein paar wenige Stadträte und Oberbürgermeister?

Vom OB wünscht man sich vergebens Initiativen durch Richtlinienkompetenz für das Allgemeinwohl einiger Tausend Bürger, die jedes Jahr aufs Aalbäumle pilgern, um von Inge Birkhold und ihrem Team freundlich und zuvorkommend bedient und unterhalten zu werden. Wir werden sie dort sehr vermissen.

© Schwäbische Post 16.10.2019 16:09
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Kommentare

Karin Hofmann

Sehr geehrter Herr Pierro,

i ben seid 9 Joahr  "a Reigschmeckte", kenne das Aalbäumle aus Kindheitstagen. Als Ulmerin mit damals OB Gönner, der die Bürger angehört hat, sozial gerecht war und Geld in viele, alte Projekte gesteckt hat, zur Freude der Bürger, kenne ich andere OB`s. Wahrzeichen sollten erhalten werden. AALEN. Die Aal. Das AALBÄUMLE war und ist ein Wahrzeichen und sollte erhalten bleiben. Ich habe festgestellt, daß hier in Aalen, an der Spitze, gemauschelt und Vetternwirtschaft betrieben wird, siehe VfR, siehe das Sponsoring für die Schulden des Ostalbfestivals....alles vertreten und abgesegnet durch OB Rentschler. Frau Birkhold hat sich seit Jahren an die Stadt gewandt mit der Bitte um Hilfen, gehört hat sie nichts, nichts ist passiert. Jetzt - auf einmal, lt. Artikel in der Schwäpo ist auch der Turm angeblich marode und hält nur noch 1 Jahr, für die Hütte wird für die günstigste Variante (ca. 15.000 € für die Stadt) plädiert. In der Presse wird der Abgang von Frau Birkhold jetzt ganz normal dargestellt: Nun - nach 23 Jahren hört sie halt auf....neue Pächter werden unter diesen Umständen schwer zu finden sein. Wer will diese Arbeit machen? Während für andere, sinnlose Projekte das Geld der Stadt sprudelt ist für das Wahrzeichen Aalens nichts übrig. Das alles hat ein "Gschmäckle". Vorstellbar wäre auch folgendes Szenario: Wasseralfingen hat ja schon das Besucherwerkwerk, in das die Stadt investiert hat. Warum also dann eine Paraglider-Rampe auf dem Braunenberg? Es ist noch nichts entschieden. Der Platz beim Aalbäumle würde sich besser eignen. Hütte, Turm, marode, kein Wasseranschluß. Man könnte etwas roden und dort eine große Rampe bauen, mit Parkplätzen, passend zu dem nebenanliegenden Skilift und den Limesthermen. Dann hätte Aalen ein event mehr im Sinne Touristenanziehung. Der Name? Man könnte es dann mit "Aalgliding" in Aalen gut vermarkten, der ganze Langert eine Touristenattraktion. Wissen wir ob dieser Gedanke und die Planung nicht schon den Schubladen liegt? Danke für Ihren Leserbrief. 

Karin Hofmann

Herr Pierro,

bei Antworten erscheint, ganz neu, der Name des Kommentators nicht mehr. Der Kommentar war von Karin Hofmann, Aalen.

Stefan Dierkes Administrator

Karin Hofmann schrieb am 17.10.2019 um 13:32

bei Antworten erscheint, ganz neu, der Name des Kommentators nicht mehr. Der Kommentar war von Karin Hofmann, Aalen.

Wir haben den Fehler behoben.

Häberle & Pfleiderer

Karin Hofmann schrieb am 17.10.2019 um 09:10

Sehr geehrter Herr Pierro,

i ben seid 9 Joahr  "a Reigschmeckte", kenne das Aalbäumle aus Kindheitstagen. Als Ulmerin mit damals OB Gönner, der die Bürger angehört hat, sozial gerecht war und Geld in viele, alte Projekte gesteckt hat, zur Freude der Bürger, kenne ich andere OB`s. Wahrzeichen sollten erhalten werden. AALEN. Die Aal. Das AALBÄUMLE war und ist ein Wahrzeichen und sollte erhalten bleiben. Ich habe festgestellt, daß hier in Aalen, an der Spitze, gemauschelt und Vetternwirtschaft betrieben wird, siehe VfR, siehe das Sponsoring für die Schulden des Ostalbfestivals....alles vertreten und abgesegnet durch OB Rentschler. Frau Birkhold hat sich seit Jahren an die Stadt gewandt mit der Bitte um Hilfen, gehört hat sie nichts, nichts ist passiert. Jetzt - auf einmal, lt. Artikel in der Schwäpo ist auch der Turm angeblich marode und hält nur noch 1 Jahr, für die Hütte wird für die günstigste Variante (ca. 15.000 ? für die Stadt) plädiert. In der Presse wird der Abgang von Frau Birkhold jetzt ganz normal dargestellt: Nun - nach 23 Jahren hört sie halt auf....neue Pächter werden unter diesen Umständen schwer zu finden sein. Wer will diese Arbeit machen? Während für andere, sinnlose Projekte das Geld der Stadt sprudelt ist für das Wahrzeichen Aalens nichts übrig. Das alles hat ein "Gschmäckle". Vorstellbar wäre auch folgendes Szenario: Wasseralfingen hat ja schon das Besucherwerkwerk, in das die Stadt investiert hat. Warum also dann eine Paraglider-Rampe auf dem Braunenberg? Es ist noch nichts entschieden. Der Platz beim Aalbäumle würde sich besser eignen. Hütte, Turm, marode, kein Wasseranschluß. Man könnte etwas roden und dort eine große Rampe bauen, mit Parkplätzen, passend zu dem nebenanliegenden Skilift und den Limesthermen. Dann hätte Aalen ein event mehr im Sinne Touristenanziehung. Der Name? Man könnte es dann mit "Aalgliding" in Aalen gut vermarkten, der ganze Langert eine Touristenattraktion. Wissen wir ob dieser Gedanke und die Planung nicht schon den Schubladen liegt? Danke für Ihren Leserbrief. 

ein Auto Parkplatz beim AAL Bäumle ??

dann Gute Nacht ** wegen einer Rampe ?? 

dann doch gleich eine Sesselbahn von der City Aalens rauf auf den Berg, damit können dann die Fußkranken auch auf's Bäumle, aber Auto's im Wald braucht kein vernünftiger Mensch, lernt laufen und euch bewegen ***

Karin Hofmann

Häberle & Pfleiderer schrieb am 20.10.2019 um 23:08

ein Auto Parkplatz beim AAL Bäumle ??

dann Gute Nacht ** wegen einer Rampe ?? 

dann doch gleich eine Sesselbahn von der City Aalens rauf auf den Berg, damit können dann die Fußkranken auch auf's Bäumle, aber Auto's im Wald braucht kein vernünftiger Mensch, lernt laufen und euch bewegen ***

Hallo Häberle & Pfleiderer,

genau, auch das wäre eine Option, eine Sesselbahn. Vielleicht haben Sie meinen Sarkasmus in Punkto Planungen durch die Stadt, was für ein neues Event auf dem Aalbäumle vorgesehen ist (deshalb wurde bisher auch kein Geld für Renovierungen investiert), nicht verstanden. Natürlich muß das Aalbäumle erhalten bleiben. Dafür sollte die Stadt auch mehr als 15.000 € für die Renovierung (2 neue Toilettenhäuschen, fliessend Wasser, Renovierung des angeblich maroden Turms), aufbringen. Aber: Vielleicht liegen ja schon anderweitige Pläne des Touristen-Aalens in der Schublade? So war es gemeint und ich bin ganz bei Ihnen: Es braucht mehr Geld um das Aalbäumle, den Turm, die Gaststätte zu erhalten. Hoffen wir, daß sich die Stadt DAFÜR entscheidet und nicht für eine Touristenattraktion inform von etwas anderem.

Karin Hofmann

Häberle & Pfleiderer schrieb am 20.10.2019 um 23:08

ein Auto Parkplatz beim AAL Bäumle ??

dann Gute Nacht ** wegen einer Rampe ?? 

dann doch gleich eine Sesselbahn von der City Aalens rauf auf den Berg, damit können dann die Fußkranken auch auf's Bäumle, aber Auto's im Wald braucht kein vernünftiger Mensch, lernt laufen und euch bewegen ***

PS:

Ihr Name gefällt mir, waren doch Häberle und Pfleiderer noch Urgesteine, die den Durchblick bei einem Glas Rotwein hatten, ihr Stammtisch wurde damals wöchentlich gesendet. Tja, nun tun SIE was, Häberle und Pfleiderer, so Sie Kontakte zur Stadt haben und bei der Stadt eine Stimme haben, damit OB Rentschler mehr Geld für die Renovierung des Aalbäumles freigibt. Können SIE das, PFLEIDERER & Häberle, können SIE das aufhalten? Haben Sie schon Widerstand gegeben? Wo? Haben Sie protestiert? WO? Überlegen Sie, wo Sie das tun können. Es wäre wichtig. Denn sonst: Wird leider etwas anderes, zur Touristenattraktion, was auch immer, daraus gemacht. Danke.

Karin Hofmann

Häberle & Pfleiderer schrieb am 20.10.2019 um 23:08

ein Auto Parkplatz beim AAL Bäumle ??

dann Gute Nacht ** wegen einer Rampe ?? 

dann doch gleich eine Sesselbahn von der City Aalens rauf auf den Berg, damit können dann die Fußkranken auch auf's Bäumle, aber Auto's im Wald braucht kein vernünftiger Mensch, lernt laufen und euch bewegen ***

Häberle und Pfleiderer,

als PS: Ich sehe, auch SIE wollen das Aalbäumle erhalten. Aber: Nachdem festgestellt wurde, daß der Turm noch 1 Jahr hält und dann aus "Sicherheitsgründen" renoviert werden muss: Welcher neue Pächter lässt sich darauf ein, nach dem Winter (der jetzt beginnt), ab Frühjahr, unter diesen Umständen für

1 Jahr 

das Aalbäumle zu bewirtschaften? Niemand. Damit hat die Stadt ja auch gerechnet. Es wird deshalb kein neuer Pächter gefunden werden. Und dann: Kann die Stadt loslegen:Das AALBÄUMLE ist tot und frei für events in Punkto Rodung für Paraglyder oder anderweitige events. Das ist gemachte Politik, die voraus arbeitet und immer den "Gewinn" im Auge hat. 

Während andere Städte Ihre Wahrzeichen erhalten, werden hier in Aalen die letzten Wahrzeichen niedergemacht, das ist schlimm und macht mich traurig.