In sieben Schritten zur Wohlfühlküche

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Vergilbte Schränke, gesprungene Fliesen, altmodisches Geschirr - kurz: die Küche hat ihre besten Zeiten hinter sich. Mit diesen 7 Tipps lässt sie sich wieder aufmöbeln.

1. Ein frischer Anstrich
Früher war die Küchenfront ein Hingucker, heute wirkt sie ein wenig verwohnt. Ein frischer Anstrich poliert sie wieder auf. Oft reicht es schon aus, das Holz anzuschleifen und neu zu lackieren, damit es so wirkt, als hätte man sich eine komplett neue Küchenzeile gegönnt. Einen ähnlichen Effekt hat auch eine neue Tapete oder ein Wandanstrich in einer anderen Farbe. Stilbewusste Gourmets freuen sich über einen Anstrich mit Tafellack: Die schwarze Oberfläche erinnert nicht nur an die Schulzeit, sondern bietet auch viel Platz für die Lieblingsrezepte.

2. Schicker Ersatz
Nach 20 Jahren im Dauereinsatz geben Spüle, Arbeitsplatte, Dunstabzug und Herd langsam den Geist auf. Oft wirkt auch ihr Design nicht mehr zeitgemäß. Umso mehr lohnt sich ein moderner, ansprechend designter Ersatz. Eine Arbeitsplatte aus Vollholz oder Naturstein, eckig designte Armaturen oder eine Geschirrbrause lassen den Raum gleich ganz anders wirken. Nicht zu unterschätzen ist auch die Wirkung eines neuen Dunstabzuges. Gefragt sind derzeit puristische Glaselemente, frei hängende Inselhauben im Kronleuchter-Stil und versenkbare Modelle.

3. Neue Dimensionen der Sauberkeit
Der Geschirrspüler arbeitet auf Hochtouren, der Glanz aber lässt zu wünschen übrig. Trübe Gläser und matte Teller wirken auf dem Esstisch wenig ansehnlich. Es muss aber nicht immer gleich ein neues Gerät her. Oft gibt schon ein kraftvolles Spülmittel schmutzigem Geschirr seinen Glanz zurück. Ob Pulver, Gel oder Spültab: Intelligente Geschirrreiniger mit Extra-Power und Glasschutz machen Gläser, Besteck und Teller strahlend sauber.

4. Ausreichend Helligkeit
Auch in puncto Beleuchtung sind viele Küchen nicht auf dem neuesten Stand. Gerade die Arbeitsfläche sollte gut ausgeleuchtet sein. Ein flexibles LED-Stecksystem bringt Licht ins Dunkle. LED-Leisten und -Streifen an den Wänden und Küchenschränken sorgen für besseren Durchblick. Noch flexibler sind Steckleuchten. Eine aufwendige Installation ist nicht nötig - sie werden einfach an eine Steckdose angeschlossen.

5. Ordentlicher erster Eindruck
Töpfe und Pfannen, Geschirr, Vorräte, Mixer, Kaffeemaschine & Co.: Je besser die Küche ausgestattet ist, umso schneller entsteht Unordnung. Mit cleveren Stauraumideen lässt sich Chaos vermeiden. Schubladeneinsätze organisieren das Innenleben. Kochutensilien sind an einer Wandleiste gut aufgehoben. Dekorative Vorratsboxen, bestenfalls in einem einheitlichen Set, bringen Ruhe auf die Arbeitsplatte.

Kleine Hingucker wie Gewürze in bunten Dosen, verzierte Teedosen oder edle Tassen dürfen ruhig gesehen werden. Auf Wandregalen kommen sie zur Geltung, ohne beim Kochen zu stören.

6. Es werde grün
Leckere Kräuter machen sich nicht nur im Koch-, sondern auch im Blumentopf gut. Ob als dekoratives Arrangement auf dem Fensterbrett oder als kleiner Kräutergarten: Frisches Grün bringt Natürlichkeit in die Küche. Sehr harmonisch wirkt das Pflanzen-Arrangement in einheitlichen Töpfen, die farblich auf die Küchenzeile abgestimmt sind.

7. Kleine Akzente mit großer Wirkung
Geschickt platzierte Deko macht eine Küche wohnlich und verleiht ihr eine persönliche Note. Urlaubsfotos am Kühlschrank versüßen den Alltag. Mosaikfliesen können als hübsche Untersetzer dienen. Bunte Sitzkissen und weiche Kuschelfelle auf den Stühlen laden dazu ein, länger am Esstisch zu sitzen. Eine Deckenleuchte mit einem großen, extravaganten Lampenschirm schenkt der Küche einen klaren Mittelpunkt.

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© Schwäbische Post 18.10.2019 09:13
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