Person verdient Erinnerung

Zum Bericht „Über Rommel heiß diskutiert“ vom 8. November:

Als Anwohner der Erwin-Rommel-Straße in Aalen haben wir mit großem Interesse an der Podiumsdiskussion Rommel – Mensch, Mythos, Militär teilgenommen. Die Beiträge der Experten ergaben ein umfangreiches, durch Quellen belegtes Bild von Erwin Rommel als General und Mensch. Unter Berücksichtigung des geschichtlichen Hintergrundes ist Erwin Rommel demzufolge eine Person, die verdient, auch künftigen Generationen in Erinnerung zu bleiben. Eine Unterschriftenaktion ergab, dass nahezu 90 Prozent der Anwohner der Erwin-Rommel-Straße für die Beibehaltung des Straßennamens sind. Eine sinnvolle Ergänzung des Straßenschildes wäre ein QR-Code mit Informationen zur Person Erwin Rommels.

© Schwäbische Post 10.11.2019 20:13
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Frieder Kohler

"Noch im Mai 2001 wurde an dem ehemaligen Jägercasino in Goslar eine Gedenktafel abgenommen. "Repräsentanten eines verbrecherischen Regimes" könnten "kein Vorbild für die heutige Jugend sein", hieß es in einem Beschluss der rot-grünen Mehrheit im Stadtrat. Aus dem Nationalhelden war ein Kriegsverbrecher geworden. https://www.spiegel.de/spiegel/print/d-89343538.htm

Über die Nähe Rommels zu seinem verehrten "gottähnlichen" Führer, der mehrere Heerführer für ihre Siege mit Geld und Gütern belohnte, liegt umfangreiche Literatur vor: Diese sollten Sie lesen, um den Menschen Rommel als Günstling Hitlers und wichtiges Zahnrad im Getriebe eines Angriffskrieges zu erkennen!