Hier schreibt die Kolpingsfamilie Oberkochen

Sich einbringen in Gemeinschaft und Solidarität

 Kolpingsfamilie Oberkochen ehrt Mitglieder für 70 Jahre des Dabeiseins

Adolph Kolping als Beispiel tätiger Nächstenliebe, stellte die Kolpingsfamilie Oberkochen in den Mittelpunkt des diesjährigen Kolping Gedenktages. Beim gemeinsamen Gottesdienst in der St. Peter und Paul Kirche wünschte Präses Pfarrer Andreas Macho allen Menschen in den kommenden Tagen des Advents die Gnade der Ruhe und Besinnung, die auch dim Gebet liegen könne. Teresia von Avila erklärte das Gespräch mit Gott : " Inneres Beten ist Verweilen bei einem Freund mit dem wir oft allein zusammenkommen, einfach um bei ihm zu sein, weil wir sicher wissen, dass er uns liebt.

Kolping stellt den diesjährigen Gedenktag unter das Motto : " Daren werden alle erkennen, dass ihr meine Jüngerinnen und Jünger seid: wenn ihr einander liebt. ( Joh.13,35 ) ". Als nicht zu unterschätzendes Joch bezeichnete Vorstand Anton Balle den Sinn des Johannesverses in Zeiten der rasanten Veränderungen im kulturellen und gesellschaftlichen Bereich sei jeder Einzelne gefordert in seinem Umfeld zu beweisen, dass man ihn als Christ und als Bekenner der Kolping Ideale erkenne.

Beim anschließenden Empfang in der Kolpinghütte stand die Ehrung langjähriger Miglieder im Vordergrund. Kolping Vorstand Anton Balle konnte eine Vielzahl an 25, 40, 50, 65 und 70 jährigen Jubilaren begrüßen. Im Besonderen hob er die Treue der Gründungsmitglieder hervor, die 1949 die Kolpingsfamilie in Oberkochen wieder neu ins Leben gerufen haben. Die eigentliche Gründung war bereits 1926, doch während der Zeit von 1933 - 1945 wurde der damalige Gesellenverein von den Machthabern verboten.

Der Drang nach Neuem sei die Triebfeder gewesen, die insgesamt 18 junge Männer bewogen habe sich im Sinne der Kolping Bewegung zu engagieren. Vieles habe sich seitdem verändert so Balle wörtlich, aber gewisse Fixpunkte seien notwendig an denen man sich orientieren und Halt finden könne. Diese Fixpunkte habe Kolping schon vor über 150 Jahren gesetzt mit Solidarität, Hilfe zur Selbsthilfe, Familiensinn und praktischem Anpacken. Bezeichnend für Kolping sei eine offene Gemeinschaft für Menschen, die im Glauben verwurzelt und mitten im Leben stehen, für Hilfe und Unterstützung, wenn Menschen in Not seien. Man stehe für politisches Engagement, Vermittlung von Werten, für Bildung und Kultur und für die Bereitschaft Verantwortung für andere zu übernehmen. Seidem hätten sich viele engagiert und ihre Talente und ihr Engagement eingebracht um dem Verband ein Gesicht zu geben und Hilfe dort zu ermöglichen, wo die nötig gebraucht wird. Immer wieder orentieren sich die Aktivitäten an den Nöten der Zeit. Diese permanente Neuorientierung sei die Triebfeder für das Wirken der weltweit über 450 000 Mitglieder im Kolpingwerk.

Mit persönlichen Noten zu den einzelnen Jubilaren war dfie Ehrung gekennzeichnet. Pfarrer Macho überreichte die Urkunden des Kolpingwerkes und dankte für die Bereitschaft sich über so viele Jahre zu engagieren. Paul Fischer überreichte ein Geschenk der Kolpingsfamilie. Mit dem abschließend gemeinsam gesungenen Lied : " Wir sind Kolping " drückte die Kolpingsfamilie den Sinn ihres Handelns aus.

Ein gemeinsames Mittagessen rundete die Feierstunde ab.

Die Ehrung nahmen folgende Mitglieder entgegen :

70 Jahre : Josef Balle, Bruno Dickenherr, Erwin Gold, Rudolf Hug und Bruno Wingert

65 Jahre : Paul Trittler

50 Jahre : Rudolf Trittler

40 Jahre : Gerlinde Guth, Edgar Hausmann, Klaus Schön, Maria Schuck, Regine Schneider, Angelina Walter, Dietmar Walter, Norbert Walter

25 Jahre : Michael Müller

© Kolpingsfamilie Oberkochen 12.12.2019 14:20
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