Technik – Ende einer Episode

Kommende Woche endet der Support von Windows 7.
  • Wechseln auf Windows 10 tut nicht weh und kostet nichts. Foto: Robert Günther/dpa

Da von Microsoft der gesamte Support für Windows 7 am 14. Januar 2020, also schon am kommenden Dienstag, ausläuft, sollten betroffene Nutzerinnen und Nutzer ihren persönlichen Handlungsplan jetzt festlegen.

Zwar bleibe Windows 7 voll funktionsfähig, ohne Updates werden jedoch keine Sicherheitslücken mehr geschlossen – und das ist fatal. Denn die Zahl der neu entdeckten Sicherheitslücken als potenzielle Einfallstore für Trojaner oder Viren in Windows 7 steigt stetig an. Experten empfehlen daher den Wechsel auf Windows 10. Das aktuelle Betriebssystem akzeptiert nach wie vor auch die Installationskeys von Windows 7, sodass ein Wechsel immer noch kostenlos möglich ist.

Der Wechsel ist in drei Varianten möglich: Die Windows-7-Installation per Upgrade in Windows 10 umwandeln, sie per Neuinstallation durch Windows 10 ersetzen oder das neue Betriebssystem parallel zum alten installieren. In jedem Fall gilt: Vorher Daten sichern und das kostenlose Media Creation Tool bei Microsoft herunterladen. Damit lassen sich alle für den Umstieg nötigen Daten von Windows 10 herunterladen und auf einen USB-Stick bannen. Der Vorteil einer Umwandlung ist, dass Programme, Einstellungen und Daten unangetastet bleiben, was bei einer Parallelinstallation natürlich auch gilt. Dort bleibt sogar die gesamte vertraute Windows-7-Installation erhalten und ist immer nur einen Neustart weit entfernt. Ein weiterer Vorteil der Parallelinstallation, der auch für die Neuinstallation gilt: Man holt sich ein neues, „sauberes“ Windows 10 auf den Rechner.

Wer Windows 10 komplett neu installieren und Windows 7 damit ersetzen möchte, muss hingegen bei eingelegter DVD beziehungsweise eingestecktem USB-Stick den Rechner neu starten, damit dieser von einem dieser Medien booten kann. Die Festplatte oder SSD wird bei diesem Vorgang komplett überschrieben. dpa

© Schwäbische Post 10.01.2020 16:00
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Kommentare

Philipp Scherer

Ich glaube kaum, dass zum jetzigen Zeitpunkt noch übermäßig viele Nutzer auf Windows 7 unterwegs sind. Warum wird bei solchen Themen eigentlich der Umstieg auf Linux nie angesprochen?