Wie Hobbys bei der Berufswahl helfen

Freizeitbeschäftigungen lassen durchaus Rückschlüsse darauf zu, welcher Job Spaß macht.
  • Hobbys als Hinweis für eigene Stärken: Wenn jemand jahrelang ein Instrument gelernt hat, spricht das für sein Durchhaltevermögen. Foto: Florian Schuh/dpa

Was will ich später werden? Für Jugendliche oft eine schwierige Frage. Die eigenen Hobbys können ein Ansatzpunkt sein, um darauf eine Antwort zu finden, erklärt die Bundesagentur für Arbeit auf ihrem Blog „planet-beruf.de“. Denn Freizeitaktivitäten geben Hinweise darauf, welche Tätigkeiten man mit Spaß verfolgt - und zeigen, wo die eigenen Stärken oder Schwächen liegen.

Jugendliche, die in ihrer Freizeit am liebsten jede Minute an der frischen Luft und in Bewegung sind, ziehen womöglich körperliche Arbeit einem Bürojob vor. Wer Spaß daran hat, eine Jugendgruppe zu leiten oder andere zu trainieren, kann das als Hinweis für seine Teamfähigkeit sehen. Seit vielen Jahren ein Instrument zu erlernen, spricht mitunter für Durchhaltevermögen und Ausdauer. Wer sich viel für Technik und Elektronik interessiert, für den komme möglicherweise ein Beruf im Bereich der Informatik in Frage.

Passende Hobbys lassen sich positiv in der Bewerbung verpacken. Aber: Nicht alle Freizeitaktivitäten eignen sich ohne Einschränkungen für den Lebenslauf, heißt es auf dem Blog. Ins Kino gehen oder mit Freunden treffen – diese Hobbys sagen eher wenig über die Persönlichkeit aus.

© Schwäbische Post 21.01.2020 14:56
Ist dieser Artikel lesenswert?
Kommentar schreiben
Zu diesem Artikel wurden noch keine Kommentare geschrieben.