Leserbeitrag von In my humble opinion

Nachtschichten im Gmünder Tunnel ( P-GT vom 20. Februar 2020, S. 9 )

Ich finde es gut, dass es in einem Tunnel wie diesem, der als Hauptverkehrsader derart stark unter Verkehr steht, immer wieder Überprüfungs- und Wartungsarbeiten gibt und auch Reparaturarbeiten, wenn wieder mal eine oder mehrere der angeblich sparsamen und unkaputtbaren LED-Lampen den Geist aufgegeben hat.
Dass sich der Stahlbeton gesetzt hat und dass das ein ganz normaler Vorgang ist, bemerkt man im Tunnel auch an der Straßensenkung, gefühlt in etwa da, wo am Ostausgang der Übergang von der offenen zur Tunnelbauweise sein könnte.
Aber seit wann ist denn bekannt, dass sich ein Stahlbetonbau setzt, ich weiß das nicht, weil ich – ganz offen – keine Ahnung von Stahlbetonbauten habe. Allerdings hat mich doch verwundert, dass sich das Bauwerk innerhalb von 7 Jahren derart gesetzt hat, dass alle 153 Fugen in der Zwischendecke des 2,2 Kilometer langen Tunnels gerissen sind. Waren die Setzungen unerwartet groß oder war das verwendete Material der Fugen der Zwischendecke ungeeignet für das Ausmaß der Setzungen?
Wenn ich dann noch lese, dass jetzt Brandschutzsilikon, Dichtungsschlauch, Silikonrundschnur und feuerverzinktes Blech als "Nonplusultra" zum Einsatz kommt und jetzt verbaut wird, frage ich mich doch als Laie:

Warum nicht gleich so? Dann hätte man doch damals nur den Mehrpreis(?) zahlen müssen und könnte sich jetzt womöglich die Sperrung und die aufwendige Reparatur sparen, oder?

© In my humble opinion 21.02.2020 00:41
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