Leserbeitrag von In my humble opinion

Schneller radeln auf der Ostalb; Wie klimafreundlichere Mobilität auf der Ostalb verbessert werden soll

>Wie komme ich im Ostalbkreis schnell von A nach B – und zwar klimaneutral, mit dem Fahrrad?<


‚Wie komme ich im Ostalbkreis schnell von A nach B – und zwar klimaneutral?‘
ist eine zutiefst berechtigte Frage, die uns alle betrifft, es geht um die ‚Dienstleistung‘ eines Transports, die mit Bahn, Bus, Taxi, Pkw, Motorrad/-roller und auch mit dem Fahrrad oder zu Fuß erbracht werden kann.
Dabei sind in jedem Fall die Vorzüge und die Nachteile der einzelnen Transportmittel, die diese Transportdienstleistung erbringen, aufzulisten und zu hinterfragen. Nach wie vor scheint es ja zu sein, dass das Transportmittel Pkw bei der Dienstleistung Transport gewisse Vorteile hat, die augenscheinlich die unbestreitbaren Nachteile in den Schatten treten lassen.

Und dann wird mit einem Nebensatz ( ‚mit dem Fahrrad‘ ) die Diskussion schlagartig von der Dienstleistung ‚Transport‘ auf das Mittel ‚Fahrrad‘ verengt, ein Transportmittel, welches in Längs- und Querrichtung mehr oder weniger instabil ist, einen fraglichen Bremsweg hat, seinen ‚Fahrgast‘ dem Gegenwind und dem Regenwetter aussetzt und im Grunde etwas überspitzt nur dann Geschwindigkeitsvorteile zwischen A und B bietet, wenn man großzügig einige Verkehrsregeln übertritt, ich überlasse es den engagierten Fahrradfahrern, die übrigen Vorteile aufzuzählen.

Aus meiner Sicht nach wie unbeantwortet ist aber die Grundsatzfrage:
„Wie komme ich im Ostalbkreis schnell von A nach B – und zwar klimaneutral?“

© In my humble opinion 27.02.2020 00:05
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Kommentare

Häberle & Pfleiderer

Angebracht wäre es, wenn das Schneller in 

S I C H E R E R     

ausgetauscht werden würde *** 

Und die Radwege Planungen nicht nur von Autofahrern gemacht werden ... ?

Bin gerne bereit, meinen Beitrag beizusteuern *

Saitenschuft

Sehr geehrter INHO,

Sie sind mal wieder in Sachen Anti-Fahrrad-Aggitation unterwegs?


Und dann wird mit einem Nebensatz ( ‚mit dem Fahrrad‘ ) die Diskussion schlagartig von der Dienstleistung ‚Transport‘ auf das Mittel ‚Fahrrad‘ verengt, ein Transportmittel, welches in Längs- und Querrichtung mehr oder weniger instabil ist, einen fraglichen Bremsweg hat, seinen ‚Fahrgast‘ dem Gegenwind und dem Regenwetter aussetzt und im Grunde etwas überspitzt nur dann Geschwindigkeitsvorteile zwischen A und B bietet, wenn man großzügig einige Verkehrsregeln übertritt, ich überlasse es den engagierten Fahrradfahrern, die übrigen Vorteile aufzuzählen.

Das Fahrrad mag zwar für den Unbeteiligten instabil sein, nur wenn es wirklich mal zu einem Unfall (ohne Beteiligung von PKW oder LKW) kommt, dann ist es weniger gefährlich, da geringere Geschwindigkeit und weniger Massenträgheit. Der Bremsweg ist im Verhältnis zum PKW oder LKW genauso viel oder wenig "fraglich". Gegenwind und Regenwetter: Ich bin dieses Jahr bislang nur an einem Tag nicht mit dem Rad zur Arbeit und das war wegen dem Sturm. Meine einzige Krankheit in 2019 war 3 Tage Schnupfen durch Ansteckung (ich bin über 60 J.) Dass ich mit dem Auto 10-15 Min. schneller bin ist richtig, hängt auch mit den Umwegen zusammen, die ich benütze um aggressiven Autofahrern auszuweichen. Jedoch die Unterstellung, dass "grosszügig geltende Verkehrsregeln übertreten werden" wird von Ihnen gerne mal bedient und ändert nichts an der Tatsache, dass bei einer besseren Verkehrpolitik - Trennung Fußgänger, Radfahrer, Autoverkehr - weniger Probleme im Miteinander entstehen würden. Status Quo ist: Den Autofahrern zu langsam, den Fußgängern zu schnell, ist der Radfahrer überall der Böse.

Was man auch noch beachten sollte: Die Politik spart massiv am Personal. D.h. weniger Polizei- und Ordnungskräfte. Falschparker, Raser, Behinderungen auch von Radfahrern oder Fußgänger, kein Schwein kümmerts.

Wenn die Fußgänger, Autofahrer und Radfahrer zusammen mehr Druck auf die Verkehrsplaner ausüben würden, wäre allen gedient. Jedenfall mehr als mit Unterstellungen und diffamierenden Kommentaren.

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