„Bianca“ behindert Pendler

Das Sturmtief richtet Schäden auf Straßen und Schienen an. Nicht alle sind bis Samstag beseitigt.
Pendler und Zugreisende in Baden-Württemberg müssen sich weiter auf Einschränkungen im Regionalverkehr einstellen. Schon in der Nacht auf Freitag hat das Sturmtief „Bianca“ Schäden auf Schienen und Straßen angerichtet.

Die Schwarzwaldbahn zwischen Triberg und Villingen-Schwenningen und die Verbindung zwischen Schrozberg (Kreis Schwäbisch Hall) und dem fränkischen Niederstetten waren am Freitag noch gesperrt. Die Dauer sei nicht abzuschätzen, sagte eine Bahnsprecherin. Ein Ersatzverkehr sei in Planung.

„Bianca“ hatte nachts zu zahlreichen Einsätzen von Polizei und Feuerwehr geführt. Auf schneeglatter Straße war am Abend auf der B10 bei Ulm ein Reisebus aus Kroatien von einer Windböe erfasst worden und umgekippt. Zehn Menschen wurde verletzt.

In vielen Teilen des Landes mussten Polizei und Feuerwehr zu Unfällen ausrücken. Meist ging es um umgestürzte Bäume, Bauzäune oder Straßenschilder. In Laufenburg (Kreis Waldshut) wurde ein fahrendes Auto von einem Baum getroffen. Die Fahrerin wurde verletzt. dpa
© Südwest Presse 29.02.2020 07:45
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