Mehr Geld für die Aktionäre

Der weltgrößte Chemiekonzern BASF rechnet mit Belastungen wegen des Coronavirus – vor allem in der ersten sechs Monaten. „In diesem Jahr erleben wir bereits in den ersten beiden Monaten eine hohe Unsicherheit in der Weltwirtschaft“, sagte Vorstandschef Martin Brudermüller. Dennoch will BASF zulegen. Die Erlöse sollen auf 60 Mrd. bis 63 Mrd. EUR steigen.

Der BASF-Chef erwartet nicht, dass die Coronavirus-Effekte im Jahresverlauf vollständig ausgeglichen werden können. Für das Gesamtjahr geht er davon aus, dass die Weltwirtschaft mit 2 Prozent langsamer wachsen wird als 2019. Auch für die globale Chemie erwartet er mit 1,2 Prozent deutlich geringere Zuwächse.

2019 sank der Umsatz um 1,5 Prozent auf 59,3 Mrd. EUR. Der Gewinn kletterte im Jahresvergleich um knapp 80 Prozent auf 8,4 Mrd. EUR. Allerdings ist hier ein Buchgewinn aus der Dekonsolidierung der Öl- und Gastochter Wintershall von 5,7 Mrd. EUR enthalten. Die Dividende soll um 10 Cent auf 3,30 EUR je Aktie steigen.

Der geplante Abbau von 6000 Stellen soll bereits Ende 2020 erreicht werden und damit ein Jahr früher als geplant. dpa
© Südwest Presse 29.02.2020 07:45
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