Leserbeitrag von Frieder Kohler

HerrKa läßt Dampf ab!

Lieber Herr Kohler, schrieb HerrKa am 24.03.2020 in www.schwaebische-post.de/ostalbkreis/corona-virus-348-corona-faelle-im-ostalbkreis/1873439/, „die Redaktion kürzt lediglich ihr Endlospalaver auf ein erträgliches Maß ein.“ Bereits am 19.03.2020 lüftete der die Arbeitsweise der Redaktion bejahende HerrKa seine Maske und tut kund:" Auch bin ich froh, gottseidank nicht seit 2010 irgendwelche bestimmte Leserbeiträge zur Kenntnis genommen und schon gar nicht gelesen zu haben.". Dieses Bekenntnis erklärt nicht alles, aber vieles, was ich seit Juli 2016 zu SPRACHE und DENKEN ( Die SchwäPo berichtet!) in (www.schwaebische-post.de/1501556/) nicht nur für den Freundeskreis geschrieben habe. Dass HerrKa auch diesen Artikel nicht kennt, zeigt der von ihm verwendete Begriff "Endlospalaver". Mit einem klick hätte er Denk- und Formulierungshilfe bei de.wikipedia.org/wiki/Palaver finden können und seine "doppelte Ahnungslosigkeit" vermeiden: Ich zitiere: „Der Begriff Palaver (früher: Palaber) bezeichnet ein langwieriges und häufig eher oberflächliches Gespräch.[1][2] Im Deutschen ist der Begriff im allgemeinen Sprachgebrauch daher eher negativ belegt. In ethnologischen Untersuchungen anderer Länder kommt jedoch ein anderer Sinn zum Vorschein: Das Palaver dient dem Zweck, das Gegenüber vor den entscheidenden Gesprächsphasen etwas näher kennenzulernen. In der afrikanischen Kultur entspricht das Wort hierbei der Bedeutung von „Versammlung“. In großen Teilen Afrikas gehört das Palaver zu den guten Umgangsformen; umso länger, je wichtiger die Angelegenheit und je höhergestellt die Beteiligten sind".

Die Leser*Innen, welche ich schon durch e-mail informiert habe, dass auch der "Chef" der Redaktion zu dem Fehlgriff seines Mitarbeiters schweigt (Kein Bezug zum Thema erkennbar, Kommentar entfernt. Bitte bleiben Sie beim Thema und beachten Sie unsere Nutzungsrichtlinien (die Redaktion) - so der Text unter www.schwaebische-post.de/politik/scholz-kann-sich-nothilfe-leisten/1878582/ (von Herrn Keller.) bitte ich, nicht auf das Prinzip Hoffnung zu setzen!

Die Bitte von: Herr Kurz wurde "erhöert", er schrieb am 27.03.2020 um 08:25 Uhr (www.schwaebische-post.de/1880164/): „Die Schwäpo hat meine Bitte verstanden und druckt ab Samstag jeden Tag "Worte der Hoffnung" in ihrer Zeitung ab. Dankeschön für diesen Service!“

Mir bleibt nur der Hinweis auf das Buch von Alex Hacke:Über den Anstand in schwierigen Zeiten und die Frage, wie wir miteinander umgehen!“ Für  die an der Rechtsprechung und Literatur zu "Meinungsfreiheit und das Hausrecht von Medien" Interessierten empfehle ich  einen Blick bei www.heise.de.  Der Anrufbeantworter ist eingeschaltet: Kontaktsperre!

 

© 28.03.2020 22:19
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Kommentare

Lasttime

Sehr geehrter Herr Kohler,

es ist für mich als Leser, so geht es sicher auch anderen Abonnenten der Schwäpo, völlig unverständlich um was es hier geht. Um einen Streit innerhalb der Schwäpo, was nun abgedruckt werden soll, darf und kann? Daß HerrKa seine göttliche Meinung oder irgendwelche helfenden Gedichte von Hermann Hesse zum Aufbau in der Krise in der Schwäpo gedruckt haben will ist mir unbegreiflich und kann auch nicht sein. (Sh. mein Statement im thread HerrKa).

Das sollte man aber innerhalb der Redaktion, unter den Redakteuren, ob freiberuflich oder nicht, klären und nicht inform eines Leserbriefs in der Schwäpo öffentlich machen, was sowieso kein Mensch versteht und in dieser Krise völlig deplaziert ist.

Ich hoffe nicht und wäre entsetzt, wenn Ihr Leserbrief wirklich abgedruckt werden sollte. Dann hat es die Schwäpo, seitenfüllend, notwendig Ihre Seiten mit persönlichen Querelen der Redakteure zu füllen. Das sollte NICHT sein.

Lasttime

Herr Kohler,

wir haben i.M. andere Sorgen: Heute:

10.48 Uhr: Etwa 600 Flüchtlinge in Ankerzentrum in Bayern unter Quarantäne

Etwa 600 Bewohner des Ankerzentrums im bayerischen Geldersheim in Unterfranken sind nach vereinzelten Coronavirus-Infektionen unter Quarantäne gestellt worden. Das teilte die Regierung von Unterfranken am Sonntag mit. Sieben der untergebrachten Flüchtlinge und ein externer Beschäftigter seien positiv auf das neuartige Coronavirus Sars-CoV-2 getestet worden. Die infizierten Bewohner sollten in einem gesonderten Gebäude unterkommen. Für die Einrichtung gelte ein Aufnahme- und Verlegungsstopp.

Das gleiche wird bald den OAK betreffen, auch die LEA. 

Soll das nun die "nächste Stufe" von Hermann Hesse sein, die wir täglich, frisch und munter, durchschreiten müssen, damit wir wachsen und reifen? Nein, dieses Gedicht ist kein Trost und hilft uns nicht.

Lasttime

Lasttime schrieb am 29.03.2020 um 11:50

Herr Kohler,

wir haben i.M. andere Sorgen: Heute:

10.48 Uhr: Etwa 600 Flüchtlinge in Ankerzentrum in Bayern unter Quarantäne

Etwa 600 Bewohner des Ankerzentrums im bayerischen Geldersheim in Unterfranken sind nach vereinzelten Coronavirus-Infektionen unter Quarantäne gestellt worden. Das teilte die Regierung von Unterfranken am Sonntag mit. Sieben der untergebrachten Flüchtlinge und ein externer Beschäftigter seien positiv auf das neuartige Coronavirus Sars-CoV-2 getestet worden. Die infizierten Bewohner sollten in einem gesonderten Gebäude unterkommen. Für die Einrichtung gelte ein Aufnahme- und Verlegungsstopp.

Das gleiche wird bald den OAK betreffen, auch die LEA. 

Soll das nun die "nächste Stufe" von Hermann Hesse sein, die wir täglich, frisch und munter, durchschreiten müssen, damit wir wachsen und reifen? Nein, dieses Gedicht ist kein Trost und hilft uns nicht.

PS zur Berichtigung: Der Vorschlag, sich an diesem Gedicht festzuhalten war, natürlich, nicht von Ihnen, sondern von HerrnKa.

Frieder Kohler

Lasttime schrieb am 29.03.2020 um 11:53

zu Ihren anderen Sorgen. ...lesen wir zusammen:"Nicht Wachstum, Nachhaltigkeit ist umzusetzen und Werte, nicht das Geld sind der Maßstab. Den dafür notwendigen Werte-Horizont und die dafür vorhandene Orientierung beschreibt Albert Einstein vortrefflich: „So sehe ich für den Menschen die einzige Chance darin, dass er zwei Einsichten endlich praktisch beherzigt: dass sein Schicksal mit dem der Mitmenschen in allen Teilen der Erde unlösbar verbunden ist und dass er zur Natur und diese nicht ihm gehört.“

https://www.openpr.de/news/1081924/Das-Virus-die-Menschen-und-das-Leben.html 

Frieder Kohler

Lasttime schrieb am 29.03.2020 um 11:53

PS zur Berichtigung: Wiederholtes, genaues Lesen führt zu der Erkenntnis, dass Glaubwürdigkeit im Kleinen auch Glaubwürdigkeit im Ganzen erzeugt - und umgekehrt. Hier ist auch die Redaktion in der Pflicht, an anderer Stelle habe ich zum Entfernen eines  "unliebsamen Beitrages" eines Lesers Stellung genommen. Deshalb auch hierzu der Schlußsatz:

"Nicht Wachstum, Nachhaltigkeit ist umzusetzen und Werte, nicht das Geld sind der Maßstab. Den dafür notwendigen Werte-Horizont und die dafür vorhandene Orientierung beschreibt Albert Einstein vortrefflich: „So sehe ich für den Menschen die einzige Chance darin, dass er zwei Einsichten endlich praktisch beherzigt: dass sein Schicksal mit dem der Mitmenschen in allen Teilen der Erde unlösbar verbunden ist und dass er zur Natur und diese nicht ihm gehört.“
Aus https://www.openpr.de/news/1081924/Das-Virus-die-Menschen-und-das-Leben.html 

HerrKa

Lasttime schrieb am 29.03.2020 um 11:53

PS zur Berichtigung: Der Vorschlag, sich an diesem Gedicht festzuhalten war, natürlich, nicht von Ihnen, sondern von HerrnKa.

Anscheinend wurde ich missverstanden weil Sie mich missverstehen wollten:

>>>HerrKa am 24.03.2020 um 09:52 Uhr
Frieder Kohler schrieb am 20.03.2020 um 14:34
nur die Redaktion kann unliebsame Gedichte/Lieder "streichen". Eine Zensur findet jedoch nicht satt.

Lieber Herr Kohler,die Redaktion kürzt lediglich ihr Endlospalaver auf ein erträgliches Maß ein.<<<

Ich sehe nirgens, dass ich ein bestimmtest Gedicht abgedruckt sehen wollte. Ganz im Gegenteil.

Lasttime

Frieder Kohler schrieb am 29.03.2020 um 19:15

Geehrter Herr Kohler,

Sie haben in vielem Recht. Sie wissen, viele von uns wissen was schief gelaufen ist und schief läuft. In der Corona-Krise haben wir versagt. Unsere Feldbetten sind aufgestellt in der Erwartung der Pandemie auch in Deutschland, auch im OAK. Stattdessen nimmt unsere Regierung Corona-Patienten aus dem Elsass und aus Italien auf, da dort die Bettenkapaität am Maximum ist. Wenn unsere Krise, demnächst, kommt, brauchen wir sie.

Herr Kohler, Sie wissen so gut Bescheid, wissen um die Zusammenhänge, wissen was zu tun wäre, damit alles besser wird. Im Herbst wird die Stelle des Bundeskanzlers/in in Deutschland frei. Sie könnten sich bewerben.

Frieder Kohler

Lasttime schrieb am 30.03.2020 um 12:34

Geehrter Herr Kohler,

Herr Kohler, Sie wissen so gut Bescheid, wissen um die Zusammenhänge, wissen was zu tun wäre, damit alles besser wird. Im Herbst wird die Stelle des Bundeskanzlers/in in Deutschland frei. Sie könnten sich bewerben.

Das nenne ich einen gelungenen Aprilscherz, gnädige Frau. Linkshänder, Querdenker, Atheist  und nun noch Anwärter für das Amt des Kanzlers eines mißhandelten Rechtsstaates, das passt alles nur zum 1. April. Aber als kleines Danke für Ihre Zeilen möchte ich als Lektüre Axel Hackes Büchlein "der weiße Neger Wumbaba" empfehlen - und Sie wissen warum!

Frieder Kohler

Schwäbischen Post: https://www.schwaebische-post.de/1872129/  erzeugte eine Endlosschleife an Pro und Contra der Leserbeiträge, die sogar zu Höhe- und Tiefpunkten der Diskussionskultur (Palaver und fehlerhafte Eingriff der online-redaktion) führten, und nun in Verbindung mit https://www.badische-zeitung.de/hausaerzte-fuehlen-sich-in-der-corona-krise-alleingelassen 
auf der "Straße des Leidens" (Kontaktverbote) der Aufforderung von Leserinnen und Lesern folge, eine Pfingstbotschaft aus fremder Feder weiterzuleiten (nicht aus der Bibel und keine Zeile von B. Brecht!):
"Die Corona-Epidemie ist nicht nur eine humanitäre Katastrophe, sondern die größte Erschütterung des Kapitalismus seit der Weltwirtschaftskrise 1929 und deren Folgen. Während im globalen Süden die Menschen schon lange mit Chaos, Kontrollverlust und Ausnahmezustand konfrontiert sind, trifft es nun auch die reichen Länder. Begleitete der Westen den Ausbruch der Seuche in China noch mit dünkelhafter Süffisanz und Ignoranz, so konfrontiert sie ihn jetzt selbst mit ungekannter Verwundbarkeit, ja Ohnmacht"...
weiter in https://www.attac.de/was-ist-attac/strukturen/gremien/kokreis/stellungnahmen/corona-2-april-2020/ 
und https://www.attac.de/kampagnen/corona-was-wirklich-wichtig-ist/ 

Lasttime

Frieder Kohler schrieb am 20.04.2020 um 10:40


"Die Corona-Epidemie ist nicht nur eine humanitäre Katastrophe, sondern die größte Erschütterung des Kapitalismus seit der Weltwirtschaftskrise 1929 und deren Folgen. Während im globalen Süden die Menschen schon lange mit Chaos, Kontrollverlust und Ausnahmezustand konfrontiert sind, trifft es nun auch die reichen Länder. Begleitete der Westen den Ausbruch der Seuche in China noch mit dünkelhafter Süffisanz und Ignoranz, so konfrontiert sie ihn jetzt selbst mit ungekannter Verwundbarkeit, ja Ohnmacht"...
 

Vielen Dank, Herr Kohler,

ja es war vorhersehbar und ist bei Insidern schon wochenlang klar. Es ist gut, daß wir Sie haben um uns nun daran zu erinnern. 1 goldener Corona-Stern für Sie!

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