Geld sollte in Gmünd besser investieren werden

Zur Corona-Krise:

Toll, diese Großzügigkeit. Die Stadt Schwäbisch Gmünd lässt sich nicht lumpen. Die heimischen Betriebe werden mit 250 000 Euro unterstützt. Hilfe für Coronaausfälle. Prima! Das ist echte Anteilnahme. Die Haushaltsdebatte hat ja gezeigt: Die Stadt braucht ihre Gewerbesteuerzahler, sonst brechen ihr künftig die Einnahmen noch mehr weg. Das wäre bitter. Wie soll dann zum Beispiel die eine Million Mehrausgabe (am Stadtrat vorbei) für die Remstalgartenschau bezahlt werden? Oder die vielen „remstaltypischen“ Leasing-Topfpalmen oder andere exotische Gewächse in großen Blumentöpfen? Oder die vielen Betoneinfriedungen, Betonumrandungen, Betonwege, Betonwasserrinnen und anderes gartenschautypisches Bauwerk?
Genaues kann man ja noch nicht sagen, denn es gibt ja immer noch keine Abrechnung. Jedenfalls, die Hälfte Beton am Zeiselberg, weniger Versiegelung und Wegepflasterei rund um den Königsturm, ein weniger betonlastiger Sebaldplatz und schon wäre so mancher Euro in der Stadtkasse geblieben. Dieses Geld wäre jetzt bei den künftigen zu rettenden Gewerbesteuerzahlern besser investiert. Leider sind diese Euros jetzt schon in Stein gegossen – wenn er wenigstens ansehnlich wäre …

© Schwäbische Post 30.03.2020 21:19
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