28 Milliarden Euro Ausfall

Experten rechnen mit hohen Umsatzeinbußen.
Die Bundesregierung rechnet durch die Corona-Krise mit Umsatzeinbußen der Kultur- und Kreativwirtschaft in Höhe von bis zu fast 28 Milliarden Euro. Der anhaltende Stillstand lasse dieses gravierende Szenario wahrscheinlicher werden, heißt es in einer am Montag verbreiteten Berechnung des Kompetenzzentrums Kultur- und Kreativwirtschaft des Bundes.

Die als mildes Szenario bezeichneten Folgen lägen bei Einbußen von 9,5 Milliarden Euro, ein mittleres Szenario geht von 14,7 Milliarden Euro aus. Im Jahr 2018 erwirtschaftete die Branche laut Analyse mit knapp 260 000 Unternehmen und 1,7 Millionen Erwerbstätigen fast 170 Milliarden Euro. Wie die Situation genau verlaufe , müsse stetig neu bewertet werden, sagte Olaf Arndt, Leiter der wissenschaftlichen Analyse und Debatte des Kompetenzzentrums. dpa
© Südwest Presse 31.03.2020 07:45
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